Die Forschungsgruppe im Feld: Aberra Mogessie und Melina Gamsjäger (r.), Jesús Martínez-Frías (l. vorne), Fernando Rull (r. ganz hinten) und Jesús Medina von der Universität Valladolid (l. hinten) Das Projektgelände auf Teneriffa
ErdwissenschafterInnen der Uni Graz erforschen Umweltbedingungen des Roten Planeten - Die Beantwortung der Frage, ob es jemals Leben auf dem Mars gegeben hat, ist eine der spannendsten Herausforderungen der heutigen Wissenschaft. Um die Umwelt auf dem Roten Planeten näher zu erforschen und neue Technologien für eine ,,Mars Sample Return (MSR)-Mission" in den 2020er-Jahren zu testen, hat die Europäische Weltraumagentur ESA das ExoMars-Programm ins Leben gerufen. Bei der geplanten Mission sollen erstmals Gesteinsproben zur Erde gebracht werden. Dazu leisten auch ErdwissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz ihren Beitrag. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Institute of Geosciences (IGEO) in Madrid untersucht Melina Gamsjäger für ihre Masterarbeit auf Teneriffa Veränderungen an der Erdoberfläche sowie hydrothermale Prozesse - das sind Vorgänge, bei denen aus gasund salzhaltigen wässrigen Lösungen Mineralien ausfallen. Betreut wird sie dabei von Ao.Univ. Aberra Mogessie vom Institut für Erdwissenschaften der Uni Graz und Prof. Jesús Martínez-Frías vom IGEO.
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