„Lichtmaschine" Elektronensynchrotron: Mit intensivem Licht in Nanowelten blicken

Als einzigartiger Teilchenbeschleuniger bietet das Elektronensynchrotron Elettra in Triest faszinierende Analyseinstrumente für Forschung und Industrie. Wissenschafter aus rund 40 Nationen arbeiten hier zusammen an zukunftsweisenden Themen und durchleuchten organische und anorganische Materialien bis ins letzte Atom. Das Spektrum möglicher Anwendungen reicht von medizinischer Diagnostik bis zu Bauteilen für die Fahrzeugindustrie. Seit rund einem Jahr liegt österreichs Beitrag an der internationalen Forschungseinrichtung in der Verantwortung der TU Graz, die die Nutzung der Infrastruktur interessierten Partnern anbietet und damit eine der wenigen österreichischen Forschungsstellen im Ausland koordiniert. Als Lichtquelle mit deren intensivem Licht sich Objekte in atomarer Auflösung durchleuchten lassen: So könnte man ein Synchrotron beschreiben. Erzeugt wird dieses intensive Licht in so genannten Teilchenbeschleunigern. Herzstück von Teilchenbeschleunigern ist der Beschleunigerring, eine Art "Teilchen-Highway", in dem elektrisch geladene Teilchen, also Atome oder Moleküle, durch elektromagnetische Felder beschleunigt werden und beinahe mit Lichtgeschwindigkeit im Kreis "rasen".
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