Wolfgang Neubauer, Archäologe der Universität Wien, wurde zu Österreichs "Wissenschafter des Jahres 2015" gewählt. Der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten verlieh ihm die Auszeichnung am 7. Jänner in Wien. (Foto: Roland Ferrigato)
Die Öffentlichkeit informieren ist die Bringschuld der Wissenschaft - das findet Wolfgang Neubauer, Archäologe der Universität Wien. Seine Vermittlungsarbeit brachte ihm am 7. Jänner die Auszeichnung "Wissenschafter des Jahres 2015" des Klubs der Bildungsund Wissenschaftsjournalisten ein. Mit der Auszeichnung Österreichs "Wissenschafter des Jahres 2015" wollen die Bildungsund Wissenschaftsjournalisten vor allem das Bemühen von ForscherInnen würdigen, ihre Arbeit und ihr Fach einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen und damit den Stellenwert der österreichischen Forschung zu heben. Neubauer macht der Auszeichnung alle Ehre: Ihm ist es wichtig, sich nicht nur in wissenschaftlichen Publikationen zu äußern, sondern auch die Öffentlichkeit zu informieren. "Denn unsere Forschungen sind nur möglich durch die Finanzierung der breiten Öffentlichkeit, das ist eine absolute Bringschuld der Wissenschaft", so Neubauer. Er und sein Team setzen dabei "auf alle möglichen Formen der modernen Vermittlung", auch Fernsehen, Soziale Medien oder Ausstellungen. "Archäologie ohne Spaten" entwickelt Der als Sohn österreichischer Eltern in der Schweiz geborene und aufgewachsene Archäologe und Informatiker hat mit seinem Team in den vergangenen Jahren verschiedene Techniken für eine "Archäologie ohne Spaten" neuund weiterentwickelt. So erlauben Untersuchungen mit Magnetometer oder Bodenradar den Forschern einen Blick in den Boden und darin verborgene archäologische Strukturen. Ein neues "Henge" rund um Stonehenge
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.