Der Gravitationsphysiker Sascha Husa (Universität der Balearen, Palma de Mallorca) ist Alumnus der Universität Wien und war an der Entdeckung der Gravitationswellen beteiligt. (Foto: Universität Wien)
Die Enteckung der Gravitationswellen 2015 durch ein vielköpfiges WissenschafterInnenteam galt als einer der Favoriten für den diesjährigen Physik-Nobelpreis. An der "LIGO Scientific Collaboration" war auch der Physiker und Alumnus der Universität Wien Sascha Husa (Universität der Balearen) beteiligt. Im erzäht er über seinen Part im LIGO-Projekt und seine Studienzeit. 1918 wurde von Albert Einstein eine völlig neue Erklärung der für uns alltäglichen und allgegenwärtigen Schwerkraft gefunden: die Krümmung der Raumzeit. Doch erst rund 100 Jahre später gelang es WissenschafterInnen erstmalig, diese Vorhersage anhand von Signalen nachzuweisen. Im Rahmen des internationalen LIGO-Projekts (Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory), an dem mehrere hundert WissenschafterInnen in über 40 Instituten weltweit mitwirken, wurde 2015 die Existenz der Gravitationswellen, also minimaler Verzerrungen der Raumzeit, die sich mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen, nachgewiesen. Die Entdeckung der Gravitationswellen wurde als einer der Geheimfavoriten für den am 4. Oktober 2016 verliehenen Physik-Nobelpreis gehandelt.
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