Tumornetzwerk im Gehirn führt zu vermehrter Therapieresistenz

Auszeichnungen für Mediziner der MedUni Wien beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Notfallund Katastrophenmedizin. MedUni Wien erarbeitet gemeinsam mit Karolinska Institutet und Helmholtz-Zentrum Ausbildungsprogramm für Entwicklung neuer Medikamente Astrozytome sind eine spezielle Art von Gehirntumoren, die schwer zu behandeln sind, weil sie schlecht auf die Standardtherapien ansprechen. Eine Ursache für diese Resistenz könnte ihre Fähigkeit sein, ein Kommunikationsnetzwerk auszubilden. Das fanden WissenschafterInnen in einer internationalen Studie heraus, an der auch ExpertInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien beteiligt waren. Die Arbeit wurde nun im renommierten Fachjournal 'Nature' publiziert und wird in der Fachwelt als Meilenstein wahrgenommen. Gliome sind Tumoren des Zentralnervensystems (Hirntumoren) und werden in Astrozytome und Oligodendrogliome unterteilt. Während Oligodendrogliome mit 40 Neuerkrankungen pro Jahr relativ selten sind und gut auf die Standardtherapie mit Strahlenund Chemotherapie ansprechen, gelten Astrozytome als sehr invasiv und schwer behandelbar.
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