MedUni Wien in der Rheumaforschung weltweit im Spitzenfeld

Die Rheumaforschung an der Medizinischen Universität Wien ist seit Jahren nachgewiesen weltweit führend, auch bei der Ausarbeitung der aktuellen neuen Behandlungs-richtlinien der Europäischen Rheuma-Liga (EULAR) waren die ForscherInnen der klinischen Abteilung für Rheumatologie der MedUni Wien maßgeblich beteiligt. Deren Leiter, Josef Smolen, ist seit Jahren der meistzitierte Rheumatologe im deutschsprachigen Raum. In einem aktuellen Ranking von Thomson Reuters, das die Zitierungen aller klinischen ForscherInnen aus aller Welt und aus allen Krankheitsbereichen beinhaltet, findet sich Smolen auf dem bemerkenswerten Platz 13, als der am dritthäufigsten zitierte Rheuma-Experte weltweit. Smolen betont: „Im Hinblick auf derartige Zitierungs-Rankings, die ein äußerst wichtiger Indikator der wissenschaftlichen Anerkennung sind, erreicht keine andere österreichische Universität die MedUni Wien.“ „Unser Ziel ist stets die Remission oder zumindest die niedrige Krankheitsaktivität“, sagt Smolen anlässlich des Welt-Rheumatags am kommenden Samstag (12.10.). Der aktuelle Stand der Forschung hat die Bedingungen dafür bereits geschaffen: Rund drei bis fünf Prozent der Bevölkerung hat entzündliches Rheuma (in Österreich sind es damit rund 250.000 bis 400.000 Menschen), davon können fast 30 Prozent der PatientInnen schon nach etwa ein bis zwei Jahren Remission erreichen, also das dauerhafte Nachlassen der Krankheitssymptome. Bei weiteren 50 Prozent wird, so der Wiener Wissenschafter, die Krankheitsaktivität deutlich vermindert. „Nur die restlichen 20 Prozent sind noch unsere großen Sorgenkinder.“ Vor 20 Jahren war die Remission bei Rheuma ein Wunder
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