Jugendarbeitslosigkeit und Armutsgefährdung in Kärnten
Jugendarbeitslosigkeit und Armutsgefährdung in Kärnten. Oktober 2013 Im Rahmen eines empirischen Forschungsprojektes wird untersucht, welche Einflussfaktoren für die Entstehung der Jugendarbeitslosigkeit in Kärnten maßgeblich sind, welche Auswirkungen einhergehen bzw. welche politischen Gegenstrategien notwendig sind. Der erfolgreiche Übergang von der Schule in die Erwerbstätigkeit ist nicht nur in Kärnten, sondern in ganz Österreich und vor allem Europa für viele Jugendliche langwieriger, vielfältiger und unübersichtlicher geworden. ,,Eine nachhaltige Integration in das Beschäftigungssystem ist für immer weniger Jugendliche weder selbstverständlich noch geradlinig; kumulieren zudem mehrere Arbeitsmarktrisiken, wird eine erfolgreiche Eingliederung zusätzlich erschwert. Aufgrund des veränderten Beschäftigungssystems brauchen Jugendliche sehr viel länger, um den Übertritt zu ihrer erste Arbeitsstelle zu finden. Umwege, Warteschleifen, verlängerte Suchprozesse und Brüche müssen von immer mehr Jugendlichen in Kauf genommen werden. Diese veränderten Übergangsverläufe spiegeln - unter anderem - den ,Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft' wieder", so Gerald Knapp ( Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung ).
