Immunsystem fördert die Regeneration der Leber durch Sekretion von Botenstoffen

Auszeichnungen für Mediziner der MedUni Wien beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Notfallund Katastrophenmedizin. Eine Forschungsgruppe der Universitätsklinik Bern und der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien hat herausgefunden, dass eine ganz spezifische Untergruppe an Zellen des angeborenen Immunsystems, die sogenannten “natürlichen Killerzellen' sowie die 'lymphoid ähnliche Zellen (ILC) der Gruppe1', durch die Ausschüttung eines körpereigenen, immunspezifischen Botenstoffes (Interleukin 22) die Regenerationsfähigkeit der Leber nach Operationen fördern können. Dies scheint durch eine vermehrte Ausschüttung von Adenosin Triphosphat (ATP) zu geschehen. Dabei handelt es sich um ein Molekül, das unter anderem als Energieträger für den Transport von Teilchen innerhalb einer Zelle benötigt wird. Außerdem wird der ATP- Rezeptor (P2X1) moduliert. Die interzelluläre Kommunikation durch Ausschüttung von regulatorischen Eiweißen (Zytokinen) ist ein essentieller Bestandteil für ein suffizientes Voranschreiten der Leberregeneration beim Menschen. Dem Zytokin 'Interleukin 22 (IL-22)', das von Immunzellen produziert wird, konnte bereits ein gewisser Zusammenhang im Leberregenerationsprozess zugeschrieben werden.
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