HNO: OP-Zeit bei freien Lappentransplantaten deutlich reduziert

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An der Universitätsklinik für Hals-, Nasenund Ohrenkrankheiten von AKH Wien und MedUni Wien wird seit einigen Jahren ein komplexes mikrochirurgisches OP-Verfahren, die freie Lappenplastik, bei Kopfund Halskarzinomen durchgeführt. Bei dieser Methode der rekonstruktiven Tumorchirurgie wird von einer Körperstelle Gewebe entnommen und anschließend unter einem Mikroskop wieder an den Blutkreislauf angeschlossen und zu einer anderen Körperstelle Übertragen. Eine Evaluierung an der Universitätsklinik für Hals-, Nasenund Ohrenkrankheiten zeigt nun, dass die OP-Zeit bei Lappentransplanten in den vergangenen Jahren drastisch reduziert werden konnte. Ein wichtiger Beitrag zur steigenden Expertise zu diesem Eingriff ist auf die Teilnahme an Fellowship-Programmen im Ausland zurückzuführen. Seit 2011 werden an der Universitätsklinik für Hals-, Nasenund Ohrenkrankheiten von AKH Wien und MedUni Wien die Resektion und Rekonstruktion von Kopfund Halskarzinomen mittels freier Lappenplastik eigenständig durchgeführt. Bei dieser Methode der rekonstruktiven Tumorchirurgie werden innerhalb einer Operation zuerst Kopfund Halskarzinome bzw. größere Hautkarzinome entfernt und dann die betroffene Schleimhautoder Hautstelle wiederhergestellt. Die Eingriffe werden von zwei gleichzeitig operierenden Teams ausgeführt.
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