Das neue Islamische Theologiestudium an der Universität Wien werde auch positive integrationspolitische "Seiteneffekte" haben, so Heinz Faßmann im APA-Interview. (Foto: Universität Wien)
Im Herbst 2017 soll an der Universität Wien das Bachelor-Studium für Islamische Theologie starten. Im mit der APA erklärt Heinz Faßmann, Vizerektor für Forschung und Internationales, warum Österreich mit diesem Studium einen "wirklich herzeigbaren Weg" gehe. "Wir stellen eine Ausbildung für alle an diesem Studium Interessierten, aber natürlich auch und besonders für die in Österreich lebenden Muslime bereit. Damit ist längerfristig eine intellektuelle Emanzipation und auch - so die Absicht - eine Abkoppelung von der bisher in der Türkei erfolgten Ausbildung der TheologInnen verbunden", betonte Vizerektor Heinz Faßmann im mit der APA. Das Studium werde auch positive integrationspolitische "Seiteneffekte" haben: "In Österreich ausgebildete TheologInnen werden ihrer Klientel viel authentischer näherbringen können, was Religion in einer liberalen, säkularisierten Gesellschaft bedeutet." Gleichzeitig werde auch ein legitimer Anspruch der 500.000 bis 600. MuslimInnen in Österreich erfüllt, nämlich so behandelt zu werden wie andere anerkannte Religionsgemeinschaften. Bis 2018 kommen 1,5 Mio. Euro vom Bund - Für das Studium stellt der Bund über die Leistungsvereinbarung mit der Universität Wien bis 2018 1,5 Mio.
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