Frauenfreundlich? Männerfreundlich? Menschenfreundlich!

Der Weg zur Gleichberechtigung führt über ein verbessertes Arbeitsklima, meint Brigitte Ratzer. Sie organisiert eine internationale Konferenz über Gender-Equality an Universitäten. Das Problem ist bekannt: Noch immer liegt der Frauenanteil in der Wissenschaft deutlich unter 50%. Je weiter oben man die akademische Hierarchieleiter betrachtet, umso seltener werden Frauen: Auf dem Weg vom Diplomstudium über Dissertation und Assistenzstellen bis hin zur Professur entscheiden sich auf jeder Stufe überproportional viele Frauen gegen eine wissenschaftliche Karriere. Wie man das ändern kann ist eine der zentralen Fragen, die vom dritten bis fünften September 2014 an der TU Wien bei der ,,8th European Conference on Gender Equality in Higher Education" diskutiert werden. Gleiche Chancen für alle - ,,Frauen haben keine natürlichen Defizite, die durch Frauenförderung ausgeglichen werden müssen", betont Brigitte Ratzer von der Abteilung Genderkompetenz der TU Wien. ,,Wissenschaftliche Fähigkeiten haben mit Gender nichts zu tun, daher darf Gender auch keinen Einfluss auf die Erfolgschancen in der wissenschaftlichen Karriere haben.
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