Fahrsimulator soll Stress beim Fahren erkennen
Fahrsimulator soll Stress beim Fahren erkennen. Am Institut für Intelligente Systemtechnologien arbeitet eine Forschungsgruppe an einem System, das Stress und Emotionen beim Fahren erkennt und so Unfälle verhindern soll. Das Gerät mutet derzeit wie eine sehr professionelle Computerspiel-Ausstattung an: Im Wesentlichen sind es sechs Servomotoren, eine Plattform, ein Sitz, ein Lenkrad, drei Pedale und drei Monitore, die den Fahrsimulator bilden. Alle Geräte sind von hoher Qualität; so erlaubt beispielsweise die Plattform sechs Freiheitsgrade in der Bewegung, was der höchsten Qualitätsstufe entspricht. Mit diesem Fahrsimulator wollen Projektleiter Kyandoghere Kyamakya und seine Kollegen eine Technologie entwickeln, mit der automatisch Emotionen und Stress im Straßenverkehr erkannt werden. ,,Gewisse Indikatoren wie Unsicherheit, Wut oder Ablenkung wollen wir mit Messgeräten für Biosignale aufzeichnen und daraus Prognosen generieren, wie sich die weitere Fahrsituation entwickeln könnte", erklärt Projektmitarbeiter Markus Gutmann. Dafür werden Bewegungen, Atmung, Herzfrequenz und galvanischer Hautwiderstand registriert sowie EKG und EEG an die Testpersonen angeschlossen.

