Erziehung via SMS

Wie sich Familienstrukturen ändern und welche Auswirkungen das auf Gesellschaft
Wie sich Familienstrukturen ändern und welche Auswirkungen das auf Gesellschaft und Staat hat, erforschen WissenschafterInnen der Uni Graz
Zwei Väter, zwei Mütter, Halbgeschwister: Patchwork ist längst keine Ausnahme mehr, die Akzeptanz von Regenbogenfamilien steigt. Welche Auswirkungen hat das aber auf die Gesetzgebung? Wer leistet die Sorgearbeit, die traditionellerweise Familienmitglieder übernommen haben? Wo kann und soll der Staat eingreifen? Mit derartigen Fragen befassen sich WissenschafterInnen verschiedener Diszpiplinen an der Karl-Franzens-Universität Graz. Am 28. und 29. Oktober 2015 präsentieren sie im Rahmen des Symposiums ,,Familie im Wandel" aktuelle Forschungsergebnisse - von Rechtswissenschaften über historische und kulturelle Hintergründe bis zur Philosophie. ,,Viele ForscherInnen untersuchen, wie Staat und Gesellschaft mit den Veränderungen im privaten Bereich umgehen sollen. Ich beschäftige mich unter anderem mit dem Thema, ob Eltern ein Anrecht auf staatliche Unterstützung haben", beschreibt Organisatorin Sabine Hohl vom Institut für Philosophie der Uni Graz. Dafür spricht etwa, dass die Gesellschaft vom Nachwuchs profitiert. Ein Gegenargument wäre, dass sich Menschen aus freien Stücken für eine Familie entscheiden und daher von der öffentlichen Hand nicht bevorzugt werden sollten.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience