CeMM und MedUni Wien starten Pionierprojekt ,,Genom Austria"

Das CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die Medizinische Universität Wien starten gemeinsam 'Genom Austria“. In der jetzt vorgestellten Pilotphase dieses wissenschaftlichen Pionierund Bildungsprojektes werden bis Ende 2015 die Genome (das Erbgut) von 20 Freiwilligen sequenziert und deren genetische Daten danach im Internet öffentlich zugänglich gemacht. Damit möchte Genom Austria anhand konkreter Beispiele ein 'Citizen Science Projekt“ starten. Ziel ist es, einen öffentlichen Dialog über die vielfältigen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Aspekte der Genomsequenzierung anzustoßen, der mit der raschen Entwicklung der neuen Technologie Schritt hält. Genom Austria ist Projektpartner im internationalen Netzwerk der Personal Genome Projekte 'personalgenomes.org“. Seit der ersten vollständigen Entschlüsselung und Darstellung der menschlichen Erbinformation im Jahr 2001 hat sich die Technologie der Genomsequenzierung rasant entwickelt. Das Genom des Menschen – auch Erbgut genannt – besteht aus vielen tausend Genen und drei Milliarden einzelner 'Buchstaben“, die gemeinsam betrachtet so einmalig wie ein Fingerabdruck sind. Während es noch einige Jahre gebraucht hat, um das erste menschliche Genom zu sequenzieren, dauert dieser Vorgang – dank modernster Geräte und wachsendem Know-how – inzwischen nur mehr knapp eine Woche. Durch gleichzeitig sinkende Kosten ist das sogenannte Next Generation Sequencing auf dem Sprung zur Alltagstechnologie. Öffentlicher Dialog über Erbgutsequenzierung
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