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Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 601 - 620 von 961.


Gesundheit - Biowissenschaften - 03.12.2019
Neuroblastom: Künftig bessere Therapie-Chancen
Das Neuroblastom ist ein seltener bösartiger Tumor, an dem insbesondere Kinder unter sechs Jahren erkranken können. Ein Forschungsteam um den Molekularpathologen Lukas Kenner von der Klinischen Abteilung für Pathologie der MedUni Wien fand nun durch Genom-Screening heraus, dass die Proteine ALK und das Krebsgen PIM-1 an der Entstehung dieses Tumors beteiligt sind.

Gesundheit - Biowissenschaften - 27.11.2019
Immunabwehr und Schutz der eigenen Zellen - Hauptregulator des Leberstoffwechsels während der Infektion identifiziert
ForscherInnen des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der MedUni Wien haben einen Schlüsselmechanismus identifiziert, der erklärt, wie antivirale Immunantworten den Leberstoffwechsel umprogrammieren können. Die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Entzündung und Leberstoffwechsel bei chronischer Virusinfektion zeigte, dass das antivirale Zytokin Typ I Interferon (IFN-I) ein Hauptregulator der Stoffwechselwege in Leberzellen ist.

Gesundheit - Biowissenschaften - 27.11.2019
Genetische Veränderung in den Haut-Stammzellen kann Psoriasis auslösen
Psoriasis (Schuppenflechte) ist keine angeborene Erkrankung - sie tritt erst im Lauf des Lebens auf und hat unterschiedliche Ursachen - wie Stress oder UV-Bestrahlung - die teilweise noch nicht erforscht sind. In der biomedizinischen Wissenschaft wird diese häufig auftretende entzündliche Hauterkrankung zumeist mit einer Störung im Immunsystem in Zusammenhang gebracht, bei der sich die körpereigene Immunabwehr gegen gesunde Hautzellen richtet.

Gesundheit - Pharmakologie - 21.11.2019
Drogenkonsum der Mutter kann bei Kindern später Diabetes auslösen - Mechanismus entschlüsselt
Ein Studienteam am Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien hat in Kollaboration mit nationalen und internationalen Partnern gezeigt, dass der Missbrauch von Psychostimulanzien während der Schwangerschaft neben Schäden im Gehirn von Ungeborenen auch Entwicklungsstörungen in anderen Organen auslösen kann.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.11.2019
Neue nicht-invasive Methode zur Untersuchung chronischer Lebererkrankungen
Ein interdisziplinäres Team der MedUni Wien zeigt in einer Studie, dass die nicht-invasive funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) wichtige prognostische Informationen zur Einstufung (Staging) und Prognoseabschätzung von chronischen Lebererkrankungen liefern kann - und das ohne Strahlenbelastung und Komplikationsrisiko.

Biowissenschaften - Gesundheit - 18.11.2019
Fettreiche Ernährung der Mutter schadet Gehirn von Ungeborenen
Ein Studienteam am Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien hat gezeigt, dass fettreiche Ernährung der Mutter im Gehirn von Ungeborenen lebenslange Störungen Modifikationen induziert. Mütterliche Organismen produzieren bei gesteigerter Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren ein Übermaß an körpereigenen Endocannabinoiden, die den fetalen Organismus überfordern und die Entwicklung gesunder Hirnnetzwerke einschränken.

Gesundheit - Wirtschaft - 12.11.2019
Stresstest für das Gesundheitssystem
Wissenschaftler des Complexity Science Hub Vienna (CSH) und der Medizinischen Universität Wien (MUW) haben einen Stresstest entwickelt, mit dem sie die Resilienz der Gesundheitsversorgung auf regionaler Ebene in Echtzeit bestimmen können. Als Basis dient ein 1:1-Computermodell der medizinischen Grundversorgung in Österreich in Form von Patientenströmen in regionalen Ärztenetzwerken.

Gesundheit - 12.11.2019
Michael Wagner als Early Career Investigator des Fachjournals Pediatric Research ausgezeichnet
, Michael Wagner von der Universitätsklinik für Kinderund Jugendheilkunde der MedUni Wien/AKH Wien wird vom pädiatrischen Top-Journal ,,Pediatric Research" in dessen Februar-2020-Ausgabe als Early Career Investigator ausgezeichnet. Wagner ist Erstautor der Studie ,,Eye-tracking during simulation-based neonatal airway management ", die im August 2019 in ,,Pediatric Research" publiziert wurde.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.11.2019
Neue FWF-DFG-Forschungsgruppe untersucht Autoimmun-Gehirnentzündungen
Eine Gruppe mit Partnern von neun Forschungsinstitutionen in Deutschland, Österreich und Spanien - darunter die MedUni Wien - wird für ein Forschungsprojekt über autoimmun bedingte Hirnentzündungen vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über die nächsten drei Jahre mit einer Gesamtsumme von 3,9 Millionen Euro gefördert.

Pharmakologie - 05.11.2019
Thrombosen: Wirkstoff Rivaroxaban bald auch für Kinder verfügbar
Medikamente können bei Kindern andere Wirkungen haben als bei Erwachsenen, was nicht nur eine Frage der richtigen Dosierung ist. Dennoch gibt es bisher noch wenige, speziell für diese Patientengruppe geprüfte und zugelassene Medikamente. Zur Behandlung von Thrombosen erhalten Kinder bisher Heparin und Vitamin K-Antagonisten, die problematisch und nicht für Kinder zugelassen sind.

Gesundheit - Psychologie - 31.10.2019
AllergikerInnen sind stressanfälliger und neigen zur Unterdrückung von Emotionen
Mechanismen der Stressregulation könnten eine entscheidende Rolle für das häufig gemeinsame Auftreten von Allergien und Depressionen spielen Unterscheiden sich Gesunde und AllergikerInnen hinsichtlich ihrer Reaktion auf akuten Stress und ihrem Umgang mit Emotionen? Ein Forschungsteam um Lisa Maria Glenk vom interuniversitären Messerli Forschungsinstitut - einer gemeinsamen Einrichtung der Vetmeduni Vienna, der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien - ging diesen Fragen in einer soeben veröffentlichten wissenschaftlichen Studie nach - und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.

Gesundheit - 31.10.2019
Arvand Haschemi und Dimitrios Tsiantoulas erhalten Forschungsgrants des ERA-CVD Networks
Arvand Haschemi und Dimitrios Tsiantoulas, Mitarbeiter am Klinischen Institut für Labormedizin der MedUni Wien, haben für ihre Studien vom European Research Area Network on Cardiovascular Diseases (ERA-CVD) hochdotierte Forschungsgrants erhalten. ERA-CVD ist ein Europäisches Netzwerk bestehend aus 24 Partnern aus 19 verschiedenen Ländern und Regionen, welches durch das laufende Europäische Framework Programm für Forschung und Innovation 'Horizon 2020' mit der Vergabe von Grants beauftragt wurde.

Gesundheit - Biowissenschaften - 23.10.2019
Unerwartete Rolle des Proteins mTORC2 bei Darmkrebs
Neue Ergebnisse von ForscherInnen des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik der MedUni Wien zeigen, dass ein Protein namens mTORC2, gegen welches gerade neuartige Krebsmedikamente entwickelt werden, bei Darmkrebs gar nicht aktiv ist. mTORC2-Aktivität fand sich nur in gewissen Immunzellen, die dieses Protein sogar zur Bekämpfung der Krebszellen benötigen.

Gesundheit - Pharmakologie - 21.10.2019
Anästhesieverfahren bei Brustkrebs-OP hat keinen Einfluss auf Rückfallrisiko
Eine der weltweit größten Anästhesie-Studien unter Mitwirkung der MedUni Wien und des AKH Wien konnte zeigen, dass nach kurativen Brustkrebs-Operationen, die unter Vollnarkose mit Opioiden durchgeführt werden, kein größeres Risiko für die Wiederkehr des Tumors besteht als jene, die mittels Regionalanästhesie erfolgen.

Gesundheit - Sozialwissenschaften - 15.10.2019
Neue Strategien bei Familienplanung bis Reproduktion: Von neuer ,,Mini-Pille" bis zur langen Erhaltung der Fruchtbarkeit
Bis zu 50 Prozent der Schwangerschaften in Europa sind ungeplant. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Menschen, die auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können, zu. Ob wegen steigendem Alter, Krebserkrankung oder Transgender-Veranlagung der Eltern - viele Frauen benötigen eine Unterstützung bei der Reproduktion, und es entsteht bereits jedes 10.

Gesundheit - Pharmakologie - 14.10.2019
Personalisierte Medizin in der Krebsbehandlung: Start der Forschungskooperation CBmed und Roche Österreich
CBmed, das K1-Kompetenzzentrum für patientenorientierte Biomarkerforschung in der Medizin, und Roche Österreich starten eine Forschungskooperation. Ziel der zwei Forschungsprojekte ist es, die softwaregestützte Entscheidungsunterstützung für ÄrztInnen in der personalisierten Krebsbehandlung voranzutreiben.

Pharmakologie - Gesundheit - 14.10.2019
BRCA1-Mutation: Medikament gegen gefährlichen Brustkrebs in Sicht
Mit der beidseitigen Brustentfernung von Angelina Jolie ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt, zählt die erbliche BRCA1-Mutation zu den gefährlichsten Brustkrebsarten: 80% der Trägerinnen erkranken im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, 50% an Eierstockkrebs. In Zukunft könnte sich das jedoch ändern - aufgrund eines vorbeugend wirkenden Impfstoffs, der derzeit in einer von der MedUni Wien geleiteten internationalen Phase III-Präventionsstudie getestet wird.

Gesundheit - 03.10.2019
Kyriaki Papantoniou erhält Egmont-Baumgartnerpreis der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin
Kyriaki Papantoniou, Forscherin an der Abteilung für Epidemiologie des Zentrums für Public Health der MedUni Wien, wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin mit dem Egmont-Baumgartnerpreis in der Kategorie ,,Wissenschaftliche Arbeiten" ausgezeichnet. Die Epidemiologin überzeugte die Jury mit ihren beiden eingereichten Arbeiten ,,Shift work and colorectal cancer risk in the MCC-Spain case-control study" und ,,Rotating night shift work and colorectal cancer risk in the nurses' health studies".

Pharmakologie - Gesundheit - 01.10.2019
Herzinsuffizienz-Medikamente oft zu gering dosiert
Wichtige Medikamente zur Behandlung von Herzinsuffizienz werden oft in niedrigeren Dosierungen verschrieben als die internationalen Richtlinien vorgeben. Eine Studie unter Mitwirkung der MedUni Wien zeigt eine übervorsichtige Verabreichung der gängigsten Medikamentengruppen durch die behandelnden ÄrztInnen auf.

Gesundheit - Pharmakologie - 30.09.2019
Zusammenhang zwischen Dosierung und Potenz von Statinen mit Osteoporose nachgewiesen
Ein ForscherInnenteam der MedUni Wien rund um die EndokrinologInnen und Gender-MedizinerInnen Michael Leutner und Alexandra Kautzky-Willer sowie der Abteilung für komplexe statistische Systeme um Peter Klimek und Caspar Matzhold in Kooperation mit dem Complexity Science Hub Vienna konnte erstmalig anhand von mehreren Millionen Datensätzen zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Potenz und Dosierung von Statinen mit einer Diagnose von Osteoporose gibt.