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Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 581 - 600 von 961.


Biowissenschaften - Gesundheit - 12.02.2020
Steuerung eines Schutzmechanismus der Mitochondrien identifiziert
Mitochondrien gelten als ,,Kraftwerke" der Körperzellen. Bei kritischen zellschädigenden Bedingungen können sie aber die vorhandene Energie für den Selbsterhalt nutzen. Das passiert, indem die Arbeitsrichtung einer molekularen Maschine in der Mitochondrienhülle umgedreht wird. Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung des Zentrums für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien identifizierte nun L-Typ Kalziumkanäle in der Zellmembran als Auslöser dieser Schutzfunktion.

Gesundheit - Sozialwissenschaften - 10.02.2020
Immer mehr Bundesheerrekruten sind kurzsichtig
Ein Team um den Medizinstatistiker und Epidemiologen Thomas Waldhör von der Abteilung für Epidemiologie des Zentrums für Public Health der MedUni Wien konnte in einer Langzeitstudie das Ansteigen der Myopie-Fälle (Kurzsichtigkeit) bei österreichischen Bundesheerrekruten nachweisen. Dafür wurden Daten von rund 1,5 Millionen stellungspflichtigen jungen Männern analysiert.

Gesundheit - Pharmakologie - 03.02.2020
Krebs in Österreich: Präzisionsmedizin verlängert Lebensdauer und erhöht die Lebensqualität
Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen ist in Österreich zwischen 2009 und 2020 von 38. Fällen auf 41. Fälle pro Jahr angestiegen. Das ist ein Plus von acht Prozent. ExpertInnen erwarten bis 2030 einen Anstieg auf 43. Erkrankungen pro Jahr, was eine Zunahme von 14 Prozent wäre. Gleichzeitig gibt es aber auf den Gebieten der Diagnose und der Therapie positive Entwicklungen, die dazu führen, dass die Anzahl der Personen, die an Krebs versterben, zurückgeht und dass die Lebensdauer und die Lebensqualität der Betroffenen steigen.

Gesundheit - 31.01.2020
Brust-MRT mit hyperpolarisiertem C-13 zeigt den Tumor ,,beim Atmen"
Nach der Aktivierung werden Daten an YouTube übermittelt. Weitere Infos hier: Datenschutzerklärung Mit einem neuen bildgebenden Verfahren lässt sich in Echtzeit beobachten, welche Regionen eines Tumors aktiv sind. In Kombination mit genetischen Tests könnte dies bessere individuelle Therapien und eine frühere Abschätzung ihrer Wirksamkeit ermöglichen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 29.01.2020
Studien zeigen Mängel bei in der Forschung häufig verwendeten Antikörpern
WissenschafterInnen verwenden verschiedenste Werkzeuge und Methoden und verlassen sich darauf, dass diese so funktionieren, wie es von ihnen erwartet wird. Zwei aktuelle in ,,Science Signaling" veröffentlichte Publikationen des Teams von Egon Ogris an den Max Perutz Labs zeigen nun, dass einige Antikörper, die gegen das Enzym PP2A gerichtet sind, sowie sogenannte Myc-tag Antikörper, nicht jene Messergebnisse liefern, die sie sollten.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.01.2020
Histon-Deazetylase-Inhibitoren (HDACi) verstärken das ,,Auffressen" von Krebszellen
In einer neuen Studie belegen WissenschafterInnen der Klinischen Abteilung für Allgemeinchirurgie der Universitätsklinik für Chirurgie und des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien, dass Histon-Deazetylase-Inhibitoren (HDACi) in Kombination mit dem Wirkstoff Trastuzumab die körpereigene Immunabwehr in Form der Phagozytose (,,Auffressen") von Brustkrebszellen positiv verstärken.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.01.2020
Enzym erhöht Erkrankungsrisiko für Morbus Crohn, Morbus Still und Lepra
Das Risiko, eine Autoimmunerkrankung zu entwickeln, wird maßgeblich durch Umweltfaktoren, Lebensstil sowie genetische Faktoren beeinflusst. Bisher war bekannt, dass Mutationen im Gen FAMIN mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für Morbus Crohn sowie Morbus Still und Lepra assoziiert sind, die genaue Funktion des Proteins war jedoch unbekannt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 23.01.2020
Rheumatoide Arthritis: Arginin als Ansatzpunkt für mögliche Therapien
Eine Studiengruppe der MedUni Wien hat die Funktion der körpereigenen Aminosäure Arginin beim Wachstum von Knochenfresszellen bei rheumatoider Arthritis identifiziert. Eine Reduzierung des Arginins führt zu einer deutlichen Wachstumseinschränkung der in Krankheit schädlichen Körperzellen. Diese aktuell im Top- publizierten Erkenntnisse können die Grundlage für mögliche neue Therapieansätze bieten.

Gesundheit - 16.01.2020
Von-Willebrand-Faktor-Antigen zur Einschätzung der Dringlichkeit einer Lebertransplantation
Die Zuteilung von Spenderorganen an PatientInnen mit der größten Dringlichkeit hat in der Transplantationsmedizin höchste Priorität. ForscherInnen von der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien gelang es, durch die Integration eines einzigen Laborparameters - des Von Willebrand Faktor Antigens - die Wahrscheinlichkeit, auf der Warteliste für eine Lebertransplantation zu versterben, deutlich genauer vorauszusagen und somit einen großen Schritt für die Verbesserung der Organzuteilung zu erzielen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 07.01.2020
Alzheimer: Mit neuer Ultraschall-Methode die Gehirnleistung deutlich verbessern
Bei neurologischen Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz, der Parkinson-Krankheit oder der Multiplen Sklerose, gehen ständig Nervenzellen des Gehirns zugrunde, dadurch kommt es zum Beispiel zu Erinnerungslücken, Sprachstörungen, Stimmungsschwankungen oder reduzierter Bewegungsfähigkeit sowie dem Muskelzittern bei Parkinson.

Gesundheit - 20.12.2019
Forschungsförderungspreis der Ärztekammer Wien an Konstantin Bergmeister
Konstantin Bergmeister wurde von der Wiener Ärztekammer für seine im Topjournal Science Advances (Impact Faktor 12,8) erschienene Arbeit ,,Peripheral nerve transfers change target muscle structure and function" mit dem Forschungsförderungspreis 2019 ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich an exzellente wissenschaftliche Leistungen für in Wien forschende ÄrztInnen vergeben.

Gesundheit - Physik - 20.12.2019
WWTF fördert Forschungsprojekte der MedUni Wien im aktuellen Life Science Call Imaging
Der Wiener Wissenschafts-, Forschungsund Technologiefonds (WWTF) fördert im aktuellen ,,Life Science Call Imaging" drei Forschungsprojekte unter Leitung bzw. unter Beteiligung der MedUni Wien. Die Forschungsgrants für Projekte auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung sind mit jeweils rund 700.

Gesundheit - 19.12.2019
Im Dezember geborene Frauen haben geringeres Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen zu versterben
Ob Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit der Jahreszeit des Geburtstages zusammenhängen, war in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand verschiedener Untersuchungen. Eine Forschungsgruppe um Eva Schernhammer, Leiterin der Abteilung für Epidemiologie des Zentrums für Public Health der MedUni Wien, konnte nun mittels Datenanalyse der ,,Nurses' Health Study" nachweisen, dass es in der Tat eine Beziehung zwischen Geburtsmonat und kardiovaskulären Todesfällen zu geben scheint.

Gesundheit - Pharmakologie - 18.12.2019
Neue Hoffnung für KrebspatientInnen durch personalisierte Medizin
In Österreich erkranken rund 40. Menschen pro Jahr an Krebs. In einem metastasierten, nicht heilbaren Stadium haben Therapien zum Ziel die Lebensqualität zu verbessern bzw. das Gesamtüberleben zu verlängern. In manchen Fällen versagen jedoch alle herkömmlichen Therapien, sodass eine Krankheitskontrolle nicht mehr möglich ist und die Tumorerkrankung weiter fortschreitet.

Pharmakologie - Gesundheit - 17.12.2019
Medikamenten-Entwicklung: Peptide aus der Natur als molekulare Botenstoffe für die Zellkommunikation
Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe am Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien konnte in Kooperation mit der Universität Wien und ForscherInnen aus Australien in einer aktuellen Studie zeigen, dass ein aus einer Milbe gewonnenes Peptidhormon am menschlichen Vasopressin-2-Rezeptor (V2R) einen bestimmten sekundären Botenstoff aktiviert.

Gesundheit - Pharmakologie - 12.12.2019
Zielgerichtete Krebsbehandlung: Innovativer Therapieansatz könnte schwerwiegende Nebenwirkungen verhindern
Zielgerichtete, hochwirksame Krebstherapien werden sehr oft von belastenden Nebenwirkungen begleitet. Das ist zum Beispiel der Fall bei einer häufig eingesetzten Therapie, bei der der EGF-Rezeptor (EGFR) blockiert wird. Der EGFR ist ein Protein, das die Zellteilung aktiviert. Wird es ausgeschaltet, ist die Haut oft so stark von Entzündungen betroffen, dass die PatientInnen die Therapie abbrechen.

Gesundheit - 05.12.2019
Kloaken-Fehlbildungen: Weltweit erstes 3D-Modell entwickelt
Bei einer sogenannten Kloaken-Fehlbildung (Analatresie) ist bei Kindern die Öffnung des Rektums bzw. Anus nicht vorhanden oder nicht korrekt angelegt. Rund eines von 5. Kindern ist betroffen. Behoben werden kann diese angeborene Fehlbildung durch eine höchst komplexe Operation. Nun haben ForscherInnen der MedUni Wien das erste 3D-Modell einer angeborenen Kloaken-Fehlbildung entwickelt, das sehr realistisch die endoskopische Methode der Zytoskopie zur Untersuchung und damit auch erstmals die Simulation einer echten Operation ermöglicht.

Biowissenschaften - Chemie - 04.12.2019
FWF etabliert neuen Spezialforschungsbereich zum Thema RNA-Modifikationen
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) etabliert einen neuen Spezialforschungsbereich namens RNA-DECO. Mit einem Gesamtvolumen von über vier Millionen Euro werden in den kommenden vier Jahren insgesamt 12 Forschungsgruppen gefördert, die sich mit der chemischen Modifikation von Ribonukleinsäure (RNA) befassen.

Biowissenschaften - 04.12.2019
Schwangerschaft: Kaffee, Nikotin und Amphetamine aktivieren ,,Hot Spots" im Gehirn des Ungeborenen
Werden in der Schwangerschaft vermehrt die Psychostimulanzien Kaffee, Nikotin und Amphetamin von der werdenden Mutter eingenommen, dann erhöht sich das Risiko beim Kind für neurologische und psychiatrische Probleme. ForscherInnen vom Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien konnten nun jene Gehirn-Regionen identifizieren, die als ,,Hot Spots" für die Psychostimulanzien fungieren und dass die Reaktionen der Mutter auf diese Stoffe ganz unterschiedlich zu jenen des Babys verlaufen.

Gesundheit - 03.12.2019
Kombinierte Insuffizienz der Mitralklappe und der Trikuspidalklappe verschlechtert Prognose bei PatientInnen mit chronischer Herzschwäche
Neue Ergebnisse der kardiovaskulären Forschung präsentieren ForscherInnen der MedUni Wien beim großen EuroEcho-Kongress der European Association of Vascular Imaging in Wien (4. So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass die kombinierte Insuffizienz der Mitralklappe und Trikuspidalklappe zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose von PatientInnen mit chronischer Herzschwäche führt.