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Medizinische Universität Wien
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Gesundheit - Biowissenschaften - 20.07.2020
Frühgeborene: Hohe Lärmbelastung im Brutkasten
Was hören Frühgeborene, die im Brutkasten liegen? Dieser Frage hat sich ein interdisziplinäres Team von MedUni Wien und AKH Wien unter der Leitung von Vito Giordano (Neurowissenschaftler an der Universitätsklinik für Kinderund Jugendheilkunde und CCP, Comprehensive Center for Pediatrics von MedUni Wien und AKH Wien) und vom Musikphysiologen Matthias Bertsch von der Universität für Musik und darstellende Kunst in der aktuellen Studie ,,The Sound of Silence" im Journal ,,Frontiers in Psychology" gewidmet.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.07.2020
Hormonbedingtes Pankreaskarzinom: Mechanismus für Entartung entdeckt
Neuroendokrine Tumoren der Bauchspeicheldrüse sind selten, gleichzeitig gibt es derzeit aber auch nur wenige Therapiemöglichkeiten. ForscherInnen konnten nun die Mechanismen der Entartung klären, woraus sich möglicherweise auch eine neue Behandlungsoption ergibt: Nämlich eine Mutation an dem Gen, das das Telomerase-Enzym TERT, aktiviert.
Gesundheit - Pharmakologie - 15.07.2020
ALCL-Lymphom: Kombinationstherapie zur Vermeidung von Behandlungsresistenzen ratsam
Ein generelles Problem der Krebstherapie ist, dass viele PatientInnen im Laufe einer Behandlung Resistenzen gegenüber einem Wirkstoff entwickeln können. Im Fall der Blutkrebsart anaplastisch-großzelliges Lymphom (ALCL) entdeckte nun ein internationales Forschungsteam um die Molekularbiologin Suzanne Turner von der Universität Cambridge/Masaryk-Universität Brno und den Molekularpathologen Lukas Kenner von der MedUni Wien einen spezifischen Abwehrmechanismus gegen bestimmte Wirkstoffe (ALK-Inhibitoren), der das Tumorwachstum begünstigt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 14.07.2020
Neue Erkenntnisse zur Entstehung bestimmter Hirntumoren könnten effektivere Therapie ermöglichen
Ein internationales Studienteam unter maßgeblicher Beteiligung von ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien zeigt zum ersten Mal weltweit die molekularen Unterschiede einzelner Tumorzellen in Ependymomen, einer aggressiven Hirntumorform. Die ForscherInnen belegen weiters, dass Ependymome in einer bestimmten Stammzellnische des Gehirns entstehen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 10.07.2020
Wenn Immunzellen nicht bei Sinnen sind
. Eine der wichtigsten und beeindruckendsten Eigenschaften des menschlichen Immunsystems ist seine Fähigkeit, zuverlässig zwischen Selbst und Nicht-Selbst zu unterscheiden. Eindringende Krankheitserreger und infizierte oder bösartige Zellen müssen eliminiert werden, während gesunde Zellen geschützt werden müssen.
Gesundheit - 09.07.2020
Optimistische Menschen schlafen besser
Optimistische Menschen leben länger als pessimistische und haben ein geringeres Risiko chronisch krank zu werden - das ist wissenschaftlich bereits mehrfach untermauert. Ein Grund für das längere und gesündere Leben von Optimisten könnte ein besserer Schlaf sein: Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie unter Leitung von Jakob Weitzer und Eva Schernhammer von der Abteilung für Epidemiologie der Medizinischen Universität Wien, die nun im ,,Journal of Sleep Research" veröffentlicht wird.
Gesundheit - Pharmakologie - 07.07.2020
Kritische Schwachstelle in CARs aufgedeckt
Die CAR-T-Zelltherapie ist eine neuartige revolutionäre Krebsbehandlung, bei der T-Zellen von PatientInnen unter Anwendung neuester immunologischer Forschungsergebnisse gentechnisch so verändert werden, dass sie, nachdem sie den Betroffenen mittels Infusion wieder zurückgegeben wurden, Tumorzellen zerstören können.
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.06.2020
Bauernhofschutz: Kuhmilch-Protein Beta-Laktoglobulin verhindert Allergien
Zahlreiche Studien beweisen, dass sowohl das Aufwachsen auf einem Bauernhof als auch das Trinken von unverarbeiteter, natürlicher Kuhmilch in den ersten Lebensjahren vor der Entwicklung von Immunglobulinen E (IgE) schützt, die für allergische Symptome verantwortlich sind.
Gesundheit - 23.06.2020
Zeigt großes Potenzial der Zusammenarbeit von menschlicher und künstlicher Intelligenz in der Medizin auf
Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Medizin immer öfter zur Unterstützung menschlicher Expertise eingesetzt. Das Potenzial dieser Anwendungen sowie mögliche Gefahren beim Zusammenspiel zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz sind jedoch noch nicht zur Gänze erforscht. Immer wieder tauchen Befürchtungen auf, dass sich in Zukunft, sobald KI in ausreichender Qualität zur Verfügung steht, der Bedarf an menschlicher Intelligenz und somit ÄrztInnen verringern wird.
Gesundheit - Biowissenschaften - 22.06.2020
Wie Hausstaubmilben-Allergene das Immunsystem der Lunge aktivieren und dadurch Allergien auslösen
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat in Kooperation mit der Johns Hopkins University in Baltimore herausgefunden, wie bestimmte Hausstaubmilbenallergene einen altbekannten Entzündungsfaktor - nämlich das Serum-Amyloid-A Protein - aktivieren und dadurch das Lungengewebe ,,in Richtung Allergie trimmen" können.
Gesundheit - Biowissenschaften - 18.06.2020
Neuer Therapieansatz in der Behandlung von Darmkrebs identifiziert
Eine Studiengruppe der MedUni Wien hat einen bisher unbekannten Mechanismus der Darmkrebsentstehung identifiziert: Das bakterielle Mikrobiom aktiviert den so genannten Immuncheckpoint Ido1 in den Paneth-Zellen im Magenund Darmtrakt und verhindert dadurch lokale Darmentzündungen. Es entstehen dadurch aber auch immunsupprimierte Nischen, in denen sich Darmtumoren entwickeln können.
Gesundheit - Biowissenschaften - 15.06.2020
Bürgermeisterfonds fördert Forschungsprojekte zu Covid-19
Die Stadt Wien unterstützt durch den ,,Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien" mehrere Projekte der MedUni Wien rund um das Coronavirus. In der zweiten Tranche wurden 14 Forschungsprojekte ausgewählt, die sich der Erforschung der Tuberkulose und anderer Lungenkrankheiten widmen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 03.06.2020
Molekularer Teufelskreis des Medulloblastoms
Das Medulloblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Kindern. Bei den Betroffenen kommt es nach einem ersten Behandlungserfolg relativ oft zum Rückfall, der dann trotz intensiver krebstherapeutischer Maßnahmen zumeist nicht mehr beherrschbar ist. ChemikerInnen und MedizinerInnen um Christopher Gerner von der Universität Wien konnten mit Hilfe einer umfassenden molekularen Analyse der Cerebrospinalflüssigkeit wichtige Erkenntnisse bezüglich der Aggressivität des Medulloblastoms und damit Ansätze für neue Therapiemöglichkeiten finden.
Gesundheit - Pharmakologie - 03.06.2020
Durchwegs hohe Bereitschaft für jährliche Corona-Auffrischungsimpfung
Mit immer neuen Virusvarianten und der nur bedingten Dauer eines Immunschutzes durch Genesung oder Impfung wird die Notwendigkeit einer jährlichen Impfung gegen COVID-19 wahrscheinlicher. Der Frage, wie hoch die Bereitschaft in der Bevölkerung ist, sich jährlich gegen COVID-19 impfen zu lassen, sind Jakob Weitzer und Eva Schernhammer von der Abteilung für Epidemiologie an der Medizinischen Universität Wien und Gerald Steiner von der Universität für Weiterbildung Krems gemeinsam mit KollegInnen im Rahmen des Transatlantic Research Lab on Complex Societal Challenges nachgegangen.
Biowissenschaften - Chemie - 02.06.2020

Spektakuläre Bilder werden mit einer neuen Methode möglich: Man kann Tiere durchsichtig machen und in sie hineinblicken. Was passiert eigentlich im Inneren eines Borstenwurms? Wie sind ganz bestimmte Arten von Zellen im Körper eines Axolotls verteilt? Wie sieht die Struktur der Nervenzellen in einem Zebrafisch aus? Wenn man solche biologischen Fragen beantworten wollte, hatte man bisher nur eine Möglichkeit: Die Tiere Scheibe für Scheibe aufzuschneiden und dann unter dem Mikroskop zu untersuchen.
Gesundheit - 29.05.2020
Während COVID-19-Pandemie weniger Lungenembolien diagnostiziert
Unter der Leitung von Cihan Ay und Stephan Nopp von der Universitätsklinik für Innere Medizin I wurde in einer Studie ein Rückgang der diagnostizierten Lungenembo im AKH Wien während der COVID-19-Pandemie festgestellt. Die Ergebnisse zeigen: Sowohl die Anzahl der diagnostizierten Fälle als auch die diagnostischen Verfahren sind im Zeitraum von Mitte März bis Ende April 2020 im Vergleich zu den Vorjahren 2018 und 2019 deutlich zurückgegangen.
Gesundheit - Pharmakologie - 28.05.2020
Personalisierte Medizin bei Prostatakrebs: Was zählt?
Warum verändern sich Zellen in einem Körper bösartig? Welche Folgen hat deren unkontrolliertes Vermehren für die Gesundheit des Menschen? Und wo genau passiert dies innerhalb des Körpers und des Tumors? Die Antworten auf diese Fragen sind essentiell für die Krebstherapie, die individuell am erfolgversprechendsten ist.
Biowissenschaften - Gesundheit - 26.05.2020
Neue Einsichten in SARS-CoV-2 Cluster in Österreich mit der Sequenzierung von mehr als 200 Virusgenomen
216 SARS-CoV-2-Genomsequenzen wurden nunmehr fertiggestellt und im Rahmen des Projekts ,,Mutationsdynamik von SARS-CoV-2 in Österreich" freigegeben. Dieses Projekt des CeMM, Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wird in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien, der Medizinischen Universität Innsbruck und der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchgeführt.
Gesundheit - Pharmakologie - 14.05.2020
Chronisch entzündliche Lebererkrankung: Fettstoffwechsel-Enzym als möglicher Faktor für neuen Therapieansatz
Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine seltene, chronisch verlaufende entzündliche Erkrankung der Gallenwege und schwierig zu behandeln. Jüngere Studien der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Wien unter der Leitung von Michael Trauner konnten positive Wirkungen durch Gabe synthetisch hergestellter Gallensäuren und Gallensäuren-Rezeptor-Agonisten zeigen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 13.05.2020
Prognose und Rückfallerkennung bei Kinderkrebs präzisiert
Liquid Biopsy, eine Methode, die an der St. Anna Kinderkrebsforschung mit internationalen Partnern weiterentwickelt wurde, ermöglicht eine engmaschige Kontrolle des Tumorgeschehens und erlaubt einen Rückfall vor dessen klinischer Manifestierung zu erkennen. Dieses Verfahren ist nun fixer Bestandteil in der klinischen Diagnostik des Neuroblastoms, dem häufigsten extrakraniellen Tumor des Kindesalters.





