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Biowissenschaften



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Umwelt - Biowissenschaften - 26.09.2018
Die Tundra wächst
Die Tundra wächst
Niedrige Gräser und Zwergsträucher bestimmen die Vegetation der arktischen Tundra. Doch das könnte sich in Zukunft ändern. Mit der Klimaerwärmung sinken die Selektionsvorteile der bisherigen Strategie dieser Pflanzen, sich an den Boden zu pressen um die wärmere bodennahe Luftschicht zu nutzen und sich vor kalten Winden zu schützen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.09.2018
Ein neues Mittel gegen Zöliakie
Ein neues Mittel gegen Zöliakie
Im Rahmen einer industriellen Kooperation wurde an der TU Wien ein Medizinprodukt entwickelt, das die Symptome von Zöliakie lindern oder sogar vollständig beseitigen kann. Es soll bereits 2021 erhältlich sein. Zöliakie ist eine recht häufige Erkrankung - etwa ein bis zwei Prozent der europäischen Bevölkerung leiden darunter.

Biowissenschaften - 20.09.2018
Menopause: Liegt es an den Eizellen?
Menopause: Liegt es an den Eizellen?
Es ist nach wie vor ein ungelöstes Rätsel: Warum kommen Frauen in die Menopause? Bislang gibt es unter EvolutionsbiologInnen widersprüchliche Theorien. AnthropologInnen um Susanne Huber und Martin Fieder von der Universität Wien formulieren jetzt eine weitere Erklärung: Die Menopause könnte evolutionsbiologisch die Folge der begrenzten Haltbarkeit der Eizellen sein.

Umwelt - Biowissenschaften - 17.09.2018
"Unangepasste" Mikroorganismen sind gut für das Klima
Bodenmikroorganismen sind für den Abbau von organischem Material zu Kohlendioxid verantwortlich und kontrollieren damit die CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Denn selbst eine geringe Umverteilung von Kohlenstoff aus Böden in die Atmosphäre könnte die Klimaerwärmung beschleunigen. Wie Böden im Klimawandel reagieren, untersucht ein Team um den Ökologen Andreas Richter von der Universität Wien.

Biowissenschaften - 17.09.2018
MoreGrasp: Wenn das Leben wieder greifbar wird
MoreGrasp: Wenn das Leben wieder greifbar wird
Das Horizon2020-Forschungsprojekt MoreGrasp unter Leitung der TU Graz geht mit beachtlichen Ergebnissen im Bereich der Gedankensteuerung von Greif-Neuroprothesen zu Ende. Eine groß angelegte Machbarkeitsstudie läuft. Weiteres Bildmaterial zum Download am Ende der Meldung .

Biowissenschaften - Umwelt - 10.09.2018
Wann Pflanzen und Mikroorganismen kooperieren oder konkurrieren, um an Nährstoffe zu kommen
Wann Pflanzen und Mikroorganismen kooperieren oder konkurrieren, um an Nährstoffe zu kommen
Pflanzen und Mikroorganismen haben sehr unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen: Pflanzen brauchen relativ gesehen mehr Stickstoff, während Mikroorganismen eher Phosphor benötigen. Das erklärt, warum Düngung oft ganz unterschiedliche Auswirkungen hat, berichtet ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Ökologen Andreas Richter vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien: Je nach Düngungsart kooperieren Mikroorganismen mit den Pflanzen oder konkurrieren mit ihnen um die vorhandenen Nährstoffe.

Biowissenschaften - 28.08.2018
Biologische Globalisierung bedroht entlegene Inseln
Biologische Globalisierung bedroht entlegene Inseln
Je weiter eine Insel vom Festland entfernt ist, desto weniger heimische Tierund Pflanzenarten, aber desto mehr vom Menschen eingeschleppte Arten - sogenannte Neobiota - beherbergt sie. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam um Dietmar Moser, Bernd Lenzner und Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "PNAS".

Biowissenschaften - 27.08.2018
Der Höhlenbär ist doch nicht ganz ausgestorben
Der Höhlenbär ist doch nicht ganz ausgestorben
Dass das Aussterben einer Art nicht endgültig oder zumindest nicht vollständig sein muss, hat ein internationales ForscherInnenteam unter Leitung der Universität Potsdam und Beteiligung von Ron Pinhasi von der Universität Wien gezeigt. Die WissenschafterInnen untersuchten das Genom des ausgestorbenen Höhlenbärs, eines nahen Verwandten von Braunund Eisbär, und konnten nachweisen, dass zumindest ein Teil seines Erbgutes noch heute im Erbgut des Braunbären zu finden ist.

Biowissenschaften - Umwelt - 22.08.2018
Warum sich Bäume Gene
Warum sich Bäume Gene "ausborgen"
Alle Tierund Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich evolutionär an lebensbedrohliche Umweltänderungen (z.B. Klimawandel) anpassen zu können. Mutationen alleine wären eine extrem langsame Quelle der überlebenswichtigen "adaptiven" Genvarianten, vor allem bei langlebigen Organismen wie Waldbäumen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 13.08.2018
Die künstliche Plazenta im Labor
Die künstliche Plazenta im Labor
Die Plazenta hat eine wichtige und hochkomplizierte Aufgabe: Sie muss dafür sorgen, dass zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind wichtige Substanzen ausgetauscht werden und gleichzeitig anderen Substanzen der Durchgang versperrt wird. Längst hat man noch nicht vollständig verstanden, wovon die Durchlässigkeit der Plazenta abhängt - schließlich ist es kaum möglich, ihre Funktion am Menschen direkt zu untersuchen.

Biowissenschaften - Umwelt - 09.08.2018
Artkreuzung als Evolutions-Boost
Artkreuzung als Evolutions-Boost
Universität Graz, TU Graz und ein internationales ForscherInnen-Team entdecken neue Mechanismen der Artenentstehung. Die japanische Buschmücke oder der asiatische Marienkäfer sind sehr gute Beispiele dafür, wie sich eingewanderte und eingeschleppte Tiere aufgrund der geänderten Klimabedingungen in Mitteleuropa wohlfühlen.

Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 23.07.2018
Mikroorganismen können Plastik im Boden zersetzen
Mikroorganismen können Plastik im Boden zersetzen
Ein ForscherInnenteam um Michael Sander an der ETH Zürich unter Beteiligung von Dagmar Woebken, Arno Schintlmeister und Michael Wagner vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien konnte erstmals direkt den mikrobiologischen Abbau eines für die Landwirtschaft wichtigen Kunststoffs im Boden nachweisen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 17.07.2018
Immunsystem: T-Zellen sind auf Schnelligkeit ausgerichtet
Immunsystem: T-Zellen sind auf Schnelligkeit ausgerichtet
Mit speziellen Mikroskopie-Methoden untersucht man an der TU Wien Immunzellen. Bisherige Vorstellungen vom Aufbau ihrer Oberfläche müssen revidiert werden. Ohne T-Zellen könnten wir nicht überleben. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. An ihrer Oberfläche befinden sich hochsensitive Rezeptoren, die Krankheitserreger aufspüren können.

Biowissenschaften - Umwelt - 19.06.2018
Ist der Himmel die Grenze?
Ist der Himmel die Grenze?
Was hindert eine Spezies daran, sich an eine immer größere Vielfalt von Lebensbedingungen anzupassen und sich geographisch immer weiter auszubreiten? Die Biomathematikerin Jitka Polechová, Elise-Richter-Stipendiatin an der Universität Wien, klärt in einem Artikel in der Fachzeitschrift PLoS Biology, wieso das Verbreitungsgebiet einer Spezies begrenzt ist.

Biowissenschaften - Umwelt - 18.06.2018
Sauberes Biogas: TU Wien präsentiert Entschwefelungstechnik
Bei der weltgrößten Verfahrenstechnik-Messe ACHEMA zeigte die TU Wien, wie man giftigen Schwefelwasserstoff einfach und effizient aus Biogas entfernen kann. Biogas soll zur umweltfreundlichen, CO2-neutralen Alternative zu Erdgas werden. Das ist aber nur möglich, wenn man das Gas vorher vom giftigen Schwefelwasserstoff befreit.

Chemie - Biowissenschaften - 11.06.2018
Manipulierte Enzyme: TU Graz-Forschende setzen Meilenstein in der Biokatalyse-Forschung
Manipulierte Enzyme: TU Graz-Forschende setzen Meilenstein in der Biokatalyse-Forschung
TU Graz-Forschenden gelang es erstmals ein Enzym so ,,umzuschulen", dass es statt seiner natürlichen Aufgabe Doppelbindungen zu reduzieren, nun ringförmige Molekülgerüste aufbaut. Die Arbeit mit Relevanz für die Produktion von Medikamenten oder Pflanzenschutzmitteln wurde in Angewandte Chemie publiziert.

Biowissenschaften - 06.06.2018
Soziale Intelligenz bei Raben
Soziale Intelligenz bei Raben
Ein Aspekt sozialer Intelligenz ist die Fähigkeit, sowohl die eigenen Beziehungen als auch die anderer im Auge zu behalten. Diese Fähigkeit kennt man bei Primaten, und auch Kolkraben zeigen dieses Verhalten in Gefangenschaft. In ihrer aktuellen Studie dokumentieren VerhaltensbiologInnen um Georgine Szipl von der Universität Wien, dass wildlebende Raben bei der Futtersuche je nach Publikum unterschiedlich viele "Hilferufe" abgeben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.05.2018
Das perfekte Gleichgewicht des Blutes
Das perfekte Gleichgewicht des Blutes
Wie es hämatopoetischen Stammzellen gelingt, zwischen Aktivierung und Ruhe "umzuschalten" Hämatopoetische Stammzellen (HSCs) bilden Blutund Immunzellen des Körpers und sind daher für unser Überleben ausschlaggebend. HSCs befinden sich in einem Ruhezustand, aber sobald Blut gebildet werden muss - wie nach Blutverlust oder Chemotherapie - werden sie schnell aktiviert, um diesen Verlust auszugleichen.

Biowissenschaften - 22.05.2018
Embryonale Genregulation durch mechanische Reize
Embryonale Genregulation durch mechanische Reize
Damit Zellen in unserem Körper "wissen", wo sie hingehören und was sie werden sollen, bekommen sie schon früh in der Embryonalentwicklung Instruktionen in Form einer genetischen Regulationskaskade. In einer aktuellen Publikation im Fachjournal "PNAS" haben der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau und sein Team von der Universität Wien herausgefunden, dass neben diesem genetischen Programm auch mechanische Reize zur Aktivierung von Entwicklungsgenen beitragen können.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 17.05.2018
Fenster in die Vergangenheit
Fenster in die Vergangenheit
Neueste Analysen ganzer Genome uralter menschlicher DNA aus Südostasien haben gezeigt, dass es im Laufe der letzten 50. Jahre mindestens drei große Migrationsströme in diese Region gab. Ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Harvard Medical School und der Universität Wien um den Anthropologen Ron Pinhasi extrahierte die DNA aus den sterblichen Überresten von 18 Personen, die vor ungefähr 1.700 bis 4. Jahren im heutigen Vietnam, Thailand, Myanmar und Kambodscha lebten.