Sauberes Biogas: TU Wien präsentiert Entschwefelungstechnik
Bei der weltgrößten Verfahrenstechnik-Messe ACHEMA zeigte die TU Wien, wie man giftigen Schwefelwasserstoff einfach und effizient aus Biogas entfernen kann. Biogas soll zur umweltfreundlichen, CO2-neutralen Alternative zu Erdgas werden. Das ist aber nur möglich, wenn man das Gas vorher vom giftigen Schwefelwasserstoff befreit. An der TU Wien wurde eine neuartige Entschwefelungstechnik entwickelt und patentiert, bei der ACHEMA, der weltgrößten Verfahrenstechnikmesse der Welt, wird sie nun öffentlich vorgestellt. Die neuartige Entschwefelungsanlage ist kompakter, schneller und flexibler als andere Technologien und soll dazu beitragen, der Biogastechnologie zum Durchbruch zu verhelfen. Das Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaften der TU Wien präsentierte bei der ACHEMA (bis 15. Juni) auch noch eine ganze Reihe weiterer Technologien - von neuen Entwicklungen zur Entstaubung und Staub-Charakterisierung, neue integrierte Lignocellulose-Bioraffinerie Technologien, eine neue Methode zur hoch aufgelösten gleichzeitigen Strömungsund Konzentrationsmessung, innovative thermochemische Hochleistungsenergiespeicher bis zu neuesten Wirbelschichtreaktorsystemen und Simulationswerkzeugen in der Verfahrenstechnik. Der Schwefel muss weg! - ,,Die Zusammensetzung von Biogas hängt stark davon ab, aus welchen Rohstoffen es gewonnen wird", erklärt Prof. Michael Harasek.




