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Biowissenschaften



Ergebnisse 441 - 460 von 1121.


Physik - Biowissenschaften - 04.03.2021
Neues EU-Projekt 'ONEM' entwickelt ein einzigartiges hybrides Bildgebungsverfahren
Neues EU-Projekt ’ONEM’ entwickelt ein einzigartiges hybrides Bildgebungsverfahren
Das Projekt ONEM wird eine neue nicht-invasive Mikroskopietechnik zur Abbildung dynamischer Prozesse an Grenzflächen entwickeln, die sogenannte Optische Nahfeldelektronenmikroskopie. Unter der Leitung des Physikers Thomas Juffmann von der Universität Wien ist ONEM - das mit einem Budget von 3,7 Millionen Euro ausgestattet ist - einer von nur zwei Anträgen, die im Themenfeld "Measuring the Unmeasurable" der Ausschreibung des Europäischen Innovationsrates erfolgreich waren.

Biowissenschaften - Gesundheit - 04.03.2021
Wie die Augen Beim Hören Helfen
Wie die Augen Beim Hören Helfen
Gehörgeschädigte Menschen lernen, ihre Defizite in der akustischen Wahrnehmung auszugleichen - zum Beispiel durch das Lippenlesen. Eine Forschungsgruppe in Salzburg untersucht, auf welche Weise die visuelle Signalverarbeitung im Gehirn herangezogen wird, um die akustischen Defizite zu kompensieren. Ihre Studien haben durch die coronabedingten Gesichtsmasken, die die Mimik verdecken, eine besondere Aktualität.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.03.2021
SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren
Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. WissenschafterInnen des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Medizinischen Universität Wien zeigten nun in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann.

Biowissenschaften - 02.03.2021
Man muss kein Genie sein, um ein gutes Gedächtnis zu haben
Man muss kein Genie sein, um ein gutes Gedächtnis zu haben
Durch Gedächtnistraining arbeitet das Gehirn effizienter und erinnert sich länger Wenn wir Gegenstände gedanklich "visuell" in eine vertraute Umgebung legen, hilft uns das, Namen, Zahlen oder sogar große Datenmengen auswendig zu lernen. Durch das Training mit diesem sogenannten Gedächtnispalast verbessert sich sogar das Langzeitgedächtnis.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.03.2021
Körpereigenes Enzym als Ansatzpunkt für COVID-19-Therapien
Das Enzym ACE2 in der Membran von Körperzellen spielt normalerweise eine Rolle bei der Regulation des Blutdrucks und des Schutzes bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 nutzt es zum Andocken an die Körperzellen, um sie zu infizieren. Bisher herrschte die Annahme, dass die Konzentration des Enzyms bei COVID-19-Infektionen im Körper sinkt, weshalb ein neu entwickeltes Medikament (gentechnisch hergestelltes ACE2) darauf abzielt, diese zu erhöhen.

Biowissenschaften - Umwelt - 23.02.2021
Wandelbar: Grazer Forschende entschlüsseln Genom zweier Buntbarsch-Arten
Natur und Mensch müssen sich permanent an neue Lebensbedingungen anpassen. Wie das gelingt und welche Gene dabei eine wichtige Rolle spielen, untersucht ein Grazer Forschendenteam am Modellsystem der großen Seen Ostafrikas. Erderwärmung, Umweltveränderungen, versiegte Nahrungsquellen: Natur und Mensch müssen sich permanent an neue Lebensbedingungen anpassen.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 22.02.2021
Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien
Neue genomische Einblicke in die menschliche Entwicklungsgeschichte in Ostasien
Die Mongolei beflügelte den kulturellen Austausch zwischen Ostund West-Eurasien Über ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt heute in Ostasien. Dort finden sich auch einige der am weitesten verzweigten Abstammungslinien des Menschen außerhalb Afrikas. In dieser Region werden heute unzählige Sprachen gesprochen, außerdem wurden bereits sehr früh Tiere und Pflanzen domestiziert.

Astronomie & Weltraum - Biowissenschaften - 19.02.2021
Ein Leben nach Mars-Design
Ein Leben nach Mars-Design
Unser Nachbarplanet Mars gilt heute eher als lebensfeindlich, in jüngeren Jahren könnten aber laut wissenschaftlichen Annahmen viel freundlichere Lebensbedingungen vorgeherrscht haben. Um mehr über mögliche biologisch getriebene Prozesse in der Frühzeit des Roten Planeten zu erfahren, hat ein internationales Team um ERC-Preisträgerin Tetyana Milojevic von der Fakultät für Chemie der Universität Wien nun einen experimentellen einzigartigen Prototyp von mikrobiellem Leben auf echtem Marsmaterial entwickelt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.02.2021
Wie Entzündungs-Signalmoleküle zur Krebsentstehung beitragen
Ein Forscherteam der MedUni Wien unter der Leitung von Johannes A. Schmid am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung, konnte eine bisher unbekannte molekulare Verbindung zwischen einem Signalmolekül der Entzündung und einem der wichtigsten Krebs verursachenden Gene identifizieren.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 10.02.2021
Strategien der Natur für die Entwicklung neuer Wirkstoffe nutzen
Die Dimerisierung (Anm. Verknüpfung von zwei gleichen oder unterschiedlichen Molekülen) der menschlichen Neuropeptide Oxytocin und Vasopressin kann zu neuartigen pharmakologisch-wirksamen Molekülen führen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von MedUni Wien und Universität Wien zeigt in einer aktuellen Studie, dass dimerisierte und dadurch deutlich größere Versionen von Oxytocin und Vasopressin noch immer ihre Rezeptoren aktivieren können.

Biowissenschaften - 08.02.2021
Weißbüschelaffen mit Persönlichkeit
Weißbüschelaffen mit Persönlichkeit
Seit jeher werden Unterschiede in den Persönlichkeiten von Menschen thematisiert. Bei Tieren wurde dieser Aspekt hingegen lange ignoriert. Die Frage nach der Persönlichkeit hat aber jüngst an Forschungsinteresse gewonnen, da die evolutionäre und ökologische Bedeutung der Persönlichkeit bei Tieren erkannt wurde.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.02.2021
Innovation aus Wien: Ultraschall zur Behandlung von Gehirnkrankheiten
Ultraschall kann nicht nur als bildgebendes Verfahren eingesetzt werden, mit gezielten Ultraschallimpulsen lässt sich eine Reihe an Gehirnerkrankungen, die bisher nur eingeschränkt therapierbar sind, punktgenau behandeln. Einige revolutionäre Verfahren dieser Art wurden in den vergangenen Jahren maßgeblich in Toronto und auch an der MedUni Wien entwickelt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 02.02.2021
KrebspatientInnen in Österreich profitieren vom Fortschritt in der maßgeschneiderten Behandlung
Laut Statistik Austria sinkt seit rund zwei Jahrzehnten die Zahl der Menschen, die in Österreich jährlich an Krebs versterben. Die Gründe dafür sind eine frühere Diagnosestellung und Verbesserungen in der Therapie. Laut den KrebsexpertInnen von MedUni Wien und AKH Wien hat die Weiterentwicklung der sogenannten ,,Präzisionsmedizin" einen wesentlichen Anteil an diesem Trend.

Biowissenschaften - Chemie - 01.02.2021
Origami mit DNA
Origami mit DNA
Wichtige Fragen über das Immunsystem konnte ein Team der TU Wien beantworten - mit einem Trick, der an kompliziertes Papierfalten erinnert. T-Zellen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems: An ihrer Oberfläche befinden sich Rezeptoren, mit denen die T-Zellen ganz bestimmte Antigene erkennen können.

Biowissenschaften - Gesundheit - 29.01.2021
Neueste Lasertherapie bei Eingriffen am Gehirn erstmalig angewendet
An der Universitätsklinik für Neurochirurgie von AKH Wien und MedUni Wien wurde die OP-Ebene vor wenigen Wochen auf international höchstmögliches Niveau adaptiert und bei laufendem Betrieb mit modernster Bildgebung ausgestattet. Den medizinischen Fachkräften der Klinik steht nun unmittelbar angrenzend an den neurochirurgischen OP-Saal ein Hochfeld-Magnetresonanztomograf zur Verfügung, der erlaubt, intraoperativ den Operationsfortschritt zu überprüfen und damit noch präziser gesteuerte Operationen im Gehirn oder Rückenmark ermöglicht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 29.01.2021
Neurodermitis: Krankheitsgedächtnis der Haut
ForscherInnen der Meduni Wien und des CeMM konnten zeigen, dass sich bestimmte Populationen von Immunzellen in der Haut von Neurodermitis-Betroffenen festsetzen und auch nach einjähriger erfolgreicher Therapie noch vorhanden sind. Diese Zellen aus der Gruppe der dendritischen Zellen und T Helferzellen sind durch die Produktion bestimmter Entzündungsbotenstoffe charakterisiert, welche die Aktivität der Neurodermitis befeuern.

Physik - Biowissenschaften - 25.01.2021
Optimale Information über das Unsichtbare
Optimale Information über das Unsichtbare
Wie vermisst man Objekte, die man unter gewöhnlichen Umständen gar nicht sehen kann? Universität Utrecht und TU Wien eröffnen mit speziellen Lichtwellen neue Möglichkeiten. Mit Laser strahlen kann man präzise messen, wo sich ein Objekt befindet, oder ob es seine Position verändert. Normalerweise braucht man dafür allerdings freie, ungetrübte Sicht auf dieses Objekt - und diese Voraussetzung ist nicht immer gegeben.

Biowissenschaften - 18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Mit Hilfe neuester DNS-Sequenziertechnologien konnte ein internationales Team von Wissenschafter*innen mit Oleg Simakov von der Universität Wien das Genom des Australischen Lungenfisch vollständig beschreiben. Es ist das größte bislang sequenzierte und (vollständig) assemblierte Tiergenom und gibt wertvolle Einblicke in die genetischen und entwicklungsbiologisch-evolutionären Innovationen, die die Besiedlung des Landes durch Wirbeltiere möglich machten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 11.01.2021
Resistente Reispflanzen: TU Graz identifiziert Bakterium, das Reispflanzen vor Krankheiten schützt
Resistente Reispflanzen: TU Graz identifiziert Bakterium, das Reispflanzen vor Krankheiten schützt
Mit ihrer Mikrobiom-Expertise konnten Forschende des Instituts für Umweltbiotechnologie nachweisen, wie ein Bakterium im Sameninneren von Reispflanzen zerstörerische Pflanzenpathogene wirksam und umweltfreundlich hemmt. Reis ist für etwa die Hälfte der Weltbevölkerung das Hauptnahrungsmittel. Der Anbau der Reispflanze ist sehr wasserintensiv und erfolgt zudem laut Welthungerhilfe zu rund 15 Prozent in Gebieten mit hohem Dürrerisiko.

Biowissenschaften - Physik - 11.01.2021
Nicht nur für die Bräune: Ultraviolettes Licht als Jahreszeitensignal im Meer
Nicht nur für die Bräune: Ultraviolettes Licht als Jahreszeitensignal im Meer
Änderungen in der Tageslänge sind ein wichtiges Signal für Tiere, um ihr Verhalten und ihre Lebensvorgänge zu kontrollieren. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftler*innen unter der Leitung von Kristin Tessmar-Raible an den Max Perutz Labs, ein Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, zeigen nun, dass Borstenwürmer ihren Neurohormonspiegel und ihr Verhalten während des Jahres auch an Änderungen der Intensität des ultravioletten UVA-Lichtes anpassen.