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Biowissenschaften



Ergebnisse 401 - 420 von 1121.


Gesundheit - Biowissenschaften - 06.07.2021
AID/APOBECs als wichtiger Teil der körpereigenen Abwehr gegen SARS-CoV-2
Die Aktivierungsinduzierte Cytidin-Deaminase (AID) und sogenannte APOBEC-Proteine stellen gemeinsam mit ihren vielfältigen Wirkmechanismen einen wichtigen Faktor des körpereigenen Abwehrsystems dar und bieten schnellen und effektiven Schutz gegen eine Vielzahl von DNA- und RNA-Viren. Dabei fällt dem AID die Aufgabe zu, die menschliche Immunantwort zu stärken, APOBECs wiederum können das jeweilige Virus hemmen.

Biowissenschaften - Physik - 06.07.2021
Wie Acidobakterien unter widrigen Bedingungen Überleben
Wie Acidobakterien unter widrigen Bedingungen Überleben
Bodenbakterien verfügen über erstaunliche Strategien, um sich mit Energie zu versorgen. Böden sind einer der vielfältigsten Lebensräume auf unserem Planeten. In jedem Gramm Boden leben mehrere tausend mikrobielle Arten. Ein Großteil der hier lebenden Mikroorganismen befindet sich in einer Art Ruhezustand, um Stressfaktoren wie Trockenheit und Nährstoffknappheit zu bewältigen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.07.2021
Weltweit erstes digitales Modell einer Krebszelle entwickelt
Weltweit erstes digitales Modell einer Krebszelle entwickelt
Von Susanne Eigner Das Computermodell, entwickelt federführend von Forschenden der TU Graz, simuliert die zyklischen Veränderungen des Membranpotenzials einer Krebszelle am Beispiel des menschlichen Lungenadenokarzinoms und eröffnet völlig neue Wege in der Krebsforschung. Computermodelle gehören seit vielen Jahren zu Standardwerkzeugen in der biomedizinischen Grundlagenforschung.

Biowissenschaften - 29.06.2021
Die Evolution der Körperachsen
Die Evolution der Körperachsen
Vergleich von Seeanemonen und Seeigel gewährt Einblick in Achsenbildung von Urzeitorganismen Körperachsen sind molekulare Koordinatensysteme, entlang derer regulatorische Gene aktiviert werden. Diese steuern die Entwicklung der anatomischen Strukturen in den richtigen Positionen. So stellt der Körper sicher, dass sich z.B. Ohren nicht auf dem Rücken entwickeln.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 28.06.2021
Sonnenblumen-Peptid als ’Vorlage’ für mögliches Schmerzmittel
Ein natürlich-vorkommendes Peptid in Sonnenblumenkernen wurde synthetisch optimiert und konnte nun als potenzieller Wirkstoff bei Schmerzen oder Entzündungen im Viszeralbereich (also im Magen-Darm-Trakt, Bauchraum bzw. den inneren Organen) identifiziert werden. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie unter Leitung von Christian Gruber vom Institut für Pharmakologie der MedUni Wien (Zentrum für Physiologie und Pharmakologie), die gemeinsam mit der University of Queensland und der Flinders University aus Australien durchgeführt und jetzt publiziert wurde.

Biowissenschaften - 24.06.2021
Der Neandertaler hat keine rein europäische Entstehungsgeschichte
Der Neandertaler hat keine rein europäische Entstehungsgeschichte
Forschungsteam entdeckt Spuren von Vor-Neandertalern in Israel Waren die Neandertaler wirklich Europaer*innen? Neue Funde aus Nesher-Ramla in Israel, die auf ein Alter von 130. Jahren datiert wurden, zeigen nun, dass Vorläufer von Neandertalern schon vor langer Zeit in der Levante existierten.

Biowissenschaften - 23.06.2021
Mehr als ein Törööö: Elefanten quietschen auch mit ihren Lippen
Mehr als ein Törööö: Elefanten quietschen auch mit ihren Lippen
Lautproduktion der Tiere erfolgt nicht allein durch den Rüssel Kommunikation mit Artgenossen durch Lautsignale ist für Elefanten extrem wichtig, weil sie in einem vielschichtigen sozialen System leben. Neben dem typischen Trompetenlaut aus dem Rüssel geben asiatische Elefanten auch artspezifische hohe Quietschlaute von sich, und zwar mit ihren Lippen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 18.06.2021
Reizdarmsyndrom auf Basis von mukosalen Biofilmen erstmals endoskopisch identifizierbar
Jede sechste Frau und jeder zwölfte Mann in Österreich leiden unter einem Reizdarmsyndrom - das sind somit knapp eine Million Menschen. Ein Reizdarm kann bisher mit den vorhandenen Methoden nur im Ausschlussverfahren diagnostiziert werden. Meistens kommen Menschen, die unter dem Reizdarmsyndrom leiden erst dann zum Arzt bzw. zur Ärztin, wenn sie starke Beschwerden haben wie Durchfall oder Verstopfung sowie Bauchweh und verändertem Stuhl.

Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 14.06.2021
DNA als Mahlzeit von Meeresboden-Mikroben
DNA als Mahlzeit von Meeresboden-Mikroben
Spezialisierte Bakterien im Boden des Ozeans ernähren sich von Nukleinsäuren aus toter Biomasse Sie ist nicht nur eine Bibliothek genetischer Informationen, sondern bereichert auch den Speiseplan von Mikroben: Desoxyribonukleinsäure - kurz DNA - ist ein wichtiger Nährstoff für Mikroorganismen. Ein internationales Team aus Forscher*innen unter der Leitung von Kenneth Wasmund und Alexander Loy von der Universität Wien hat in Sedimentproben des atlantischen Ozeans mehrere Bakterien entdeckt, die DNA als Nahrungsquelle nutzen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 11.06.2021
Bionische Rekonstruktion: Neuer Fuß für Bartgeier ’Mia’
Die MedUni Wien gilt seit Jahren mit dem Team von Oskar Aszmann an der Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie bei der Bionischen Extremitätenrekonstruktion als weltweit führend. Erst im Vorjahr war an der MedUni Wien die weltweit erste voll integrierte bionische Arm-Prothese entwickelt worden, die sofort - nach dem Motto ,,Plug and Play" - einsetzbar ist.

Biowissenschaften - Gesundheit - 10.06.2021
Bakterien kapern schlafendes Virus von Konkurrenten
Bakterien kapern schlafendes Virus von Konkurrenten
Hochselektive Phagen-Aktivierung mittels Signalmolekül aufgedeckt Phagen sind ein noch relativ unbekannter Bestandteil des menschlichen Mikrobioms, sie können jedoch im Zusammenleben mit Bakterien eine schlagkräftige Rolle spielen. Biochemiker Thomas Böttcher von der Universität Wien und Doktorandin Magdalena Jancheva konnten erstmals zeigen, wie ein Pseudomonas-Bakterienstamm mit Hilfe eines produzierten chemischen Stoffes sehr gezielt Phagen in einem konkurrierenden Bakterienstamm manipuliert, um den Feind zu besiegen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 09.06.2021
Potenzial
Potenzial
ForscherInnen ebnen Weg für die Entwicklung neuer Tumor-Medikamente Stellt man sich eine Zelle wie eine Fabrik vor, dann sind Ribosomen jene ,,Maschinen", die die Proteine herstellen. Die Bildung von neuen Ribosomen ist für sich schnell teilende Zellen besonders wichtig. ,,Normale" Zellen können mit den vorhandenen Ribosomen länger haushalten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 09.06.2021
Meiose: Mut zur Lücke!
Meiose: Mut zur Lücke!
Ohne Meiose gibt es keine Geschlechtszellen für die sexuelle Fortpflanzung. Während der Meiose paaren sich väterliche und mütterliche Chromosomen und tauschen Teile ihrer DNA in einem Prozess namens Rekombination aus. Um den Austausch zu beginnen, zerbrechen die Zellen aktiv den Doppelstrang ihrer DNA an mehreren Stellen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.06.2021
WissenschafterInnen entwickeln Methode zur Sequenzierung von Millionen Einzelzellen
Die RNA-Sequenzierung ist eine wichtige Technologie zur Erforschung von Zellen und von Krankheiten. Insbesondere die Einzelzell-Sequenzierung ermöglicht es, die Heterogenität und Vielfalt unseres Körpers aufzudecken. Sie ist die zentrale Technologie des ,,Human Cell Atlas" bei der Kartierung aller Zellen des Menschen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 31.05.2021
Antidepressiva drehen Gehirn wieder auf Empfang für neue Erfahrungen
Rund 15 Prozent der Bevölkerung weltweit erkranken mindestens einmal im Leben an einer Depression. In etwa einem Drittel der Patientinnen und Patienten helfen antidepressive Wirkstoffe aus der Gruppe der sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) gut, ein weiteres Drittel zeigt relevante Verbesserungen.

Biowissenschaften - 30.05.2021
Enttarnt
Enttarnt
Wo das Cholera-Bakterium sein Gift versteckt, haben ForscherInnen der Universität Graz entdeckt Eine unbehandelte Cholera-Infektion kann schon nach wenigen Tagen zum Tod durch Organversagen führen. Ausgelöst durch Brechdurchfall, bei dem der Körper täglich bis zu 20 Liter Wasser verliert. Ein Forschungsteam der Universität Graz hat jetzt herausgefunden, dass das Cholera-Bakterium sein Gift im menschlichen Darm so positioniert, dass Teile davon möglichst lange unentdeckt bleiben.

Biowissenschaften - Materialwissenschaft - 28.05.2021
DNA-basiertes Material mit steuerbaren Eigenschaften
DNA-basiertes Material mit steuerbaren Eigenschaften
Während die DNA oft als das "Molekül des Lebens" idealisiert wird, ist sie in der Tat auch ein hochkomplexes Polymer, das für Zukunftsmaterialien eingesetzt werden kann. Nicht nur kann sie Informationen speichern, zu den weiteren faszinierenden Aspekten der DNA gehören ihre geometrischen und topologischen Eigenschaften, wie z. B.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.05.2021
Pandemien und biologische Invasionen - zwei Seiten derselben Medaille
Pandemien und biologische Invasionen - zwei Seiten derselben Medaille
Die Ausbreitung von Krankheitserregern und Neobiota folgt ähnlichen Prinzipien Pandemien wie COVID-19 und biologische Invasionen haben viel gemeinsam: Sie werden durch ähnliche menschliche Eingriffe ausgelöst und ihre Ausbreitung folgt identen Mustern. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Franz Essl von der Universität Wien hat die engen Beziehungen zwischen Infektionskrankheiten, die Epidemien verursachen, und biologischen Invasionen untersucht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 12.05.2021
ME/CFS-Erkrankung: Zusammenhang der neurologischen Beschwerden mit Veränderungen im Immunsystem nachgewiesen
Obwohl die Ursachen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS), einer schweren Multisystem-Erkrankung, weiterhin nicht bekannt sind, bestätigt eine neue Studie der MedUni Wien den wichtigen Zusammenhang der neurologischen Beschwerden mit Veränderungen des Immunsystems.

Biowissenschaften - 10.05.2021
Fettverteiler
Fettverteiler
ForscherInnen der Uni Graz identifizieren Schlüssel-Enzym  Wenn Fett im Körper falsch verteilt ist, hat das negative Konsequenzen: Ein erhöhtes Risiko für Stoffwechselerkrankungen, Störungen im Hormonhaushalt sowie schlechtere Entwicklungschancen für den Nachwuchs - all diese Effekte beobachteten zwei Forschungsteams der Universität Graz in Tiermodellen.