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Geowissenschaften



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Geowissenschaften - Umwelt - 21.10.2020
TU Graz-Forschende entdecken neues Sedimentarchiv für die historische Klimaforschung
TU Graz-Forschende entdecken neues Sedimentarchiv für die historische Klimaforschung
Geologische Untersuchungen von niedrigtemperierten jungen Ablagerungen am Steirischen Erzberg liefern der Paläoklimatologie neue Daten zur Erdgeschichte und deren Entwicklung. Weiteres Bildmaterial zum Download findet sich am Ende der Meldung Wie hat sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte verändert? Welche klimatischen Prozesse haben die Erde und ihre Atmosphäre beeinflusst? Die Paläoklimatologie sucht Antworten auf solche Fragen, um Klimaveränderungen besser zu verstehen und Prognosen für zukünftige Klimaszenarien ableiten zu können.

Umwelt - Geowissenschaften - 19.10.2020
Dramatischer Energieumsatz ab etwa 1950:
Dramatischer Energieumsatz ab etwa 1950: "Wie großer Meteoriteneinschlag"
Wissenschafter*innen sprechen aufgrund der enormen menschenverursachten Emissionen ab Mitte des 20.Jahrhundert, ab etwa 1950, vom Anthropozän als neuem geologischen Zeitalter. (@ free pics / pixabay) Menschheit verbrauchte seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehr Energie als in den 11. Jahren davor Eine Analyse des globalen Fußabdruckes zeigt ab 1950 geradezu eine "Explosion" des Energieumsatzes.

Geowissenschaften - Physik - 08.09.2020
Mineral heilt sich selbst von Schäden durch radioaktive Strahlung
Mineral heilt sich selbst von Schäden durch radioaktive Strahlung
Manche Minerale setzen sich selbst radioaktiver Strahlung aus und verändern so über lange Zeit ihre Struktur. Monazit verhält sich in diesem Fall "wie Camembert, in den man Löcher bohrt": Sind schon Strahlenschäden vorhanden, "heilt" das Mineral wieder von selbst. In einer neuen Studie konnte ein internationales Forschungsteam um Lutz Nasdala vom Institut für Mineralogie und Kristallographie an der Universität Wien nun die Ursache des Selbstausheilens von Monazit durch Helium-Bestrahlungsexperimente finden.

Umwelt - Geowissenschaften - 28.04.2020
Zur Vermessung der Lipid-Landschaft
Zur Vermessung der Lipid-Landschaft
Software LipidCreator ermöglicht gezielte Charakterisierung von 60 Lipidklassen in Zellen mittels Massenspektrometrie Die vielfältigen Funktionen der Lipide im Körper, z.B. als Blutfette oder bei der Blutgerinnung, versucht die Forschung zunehmend zu nutzen, um Erkrankungen besser zu verstehen und vorhersagen zu können.

Geowissenschaften - Astronomie & Weltraum - 12.03.2020
100.000-Jahre-Problem: Neue Erkenntnisse zum Eiszeit-Takt
100.000-Jahre-Problem: Neue Erkenntnisse zum Eiszeit-Takt
Ein internationales ForscherInnen-Team mit Beteiligung von Christoph Spötl vom Institut für Geologie der Uni Innsbruck hat mehr als 800. Jahre in die Vergangenheit geblickt, um einen bislang ungeklärten Wechsel im Rhythmus zwischen Warmund Kaltzeiten zu erklären. Die Forscher sehen in der periodischen Énderung der Neigung der Erdachse den Motor für große klimatische Veränderungen.

Geowissenschaften - Umwelt - 04.11.2019
Silber-Nano­partikel im Mond­see noch unprob­lema­tisch
Silber-Nano­partikel im Mond­see noch unprob­lema­tisch
Wie viele Silberteilchen über die Kläranlage in den Mondsee gelangen und welche Wege sie im Ökosystem nehmen, zeigt eine Untersuchung des Forschungsinstituts für Limnologie. Bei der Analyse der Wasserund Sedimentproben setzen Wissenschaftler*innen der Universität Innsbruck eine neu entwickelte Methode ein, um die Silber-Nanopartikel aufzuspüren.

Geowissenschaften - 30.10.2019
Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
Welche Route wählte der 'Mann aus dem Eis' vor 5300 Jahren bei seinem Aufstieg in die Ötztaler Alpen? Dazu gab und gibt es unterschiedliche Theorien. Prof. Klaus Oeggl hat nun gemeinsam mit einem Team auf, in und bei der Mumie gefundene Moose analysiert. Die Ergebnisse legen nahe, dass Ötzi eine südliche Route wählte und über die Schlucht am Eingang des Südtiroler Schnalstals aufstieg.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 14.10.2019
Viele Köche verderben nicht den Brei: Hohe Symbiontenvielfalt wappnet den Wirt für alle Fälle
Viele Köche verderben nicht den Brei: Hohe Symbiontenvielfalt wappnet den Wirt für alle Fälle
Tiefseemuscheln beherbergen in ihren Kiemen bis zu 16 verschiedene Bakterienstämme und sind so für Umweltveränderungen gewappnet Tiefseemuscheln, die sich mit Hilfe bakterieller Symbionten ernähren, beherbergen überraschend viele Untermieter: Bis zu 16 verschiedene Bakterienstämme wohnen gemeinsam in den Kiemen der Muschel, jeder mit eigenen Fähigkeiten und Stärken.

Umwelt - Geowissenschaften - 20.09.2019
Alpenflora im Klimawandel
Alpenflora im Klimawandel
In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen. Unklar ist aber, ob Gebirgspflanzen schnell genug sind, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien und der Schweizer WSL um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat diese Frage in den Alpen untersucht und herausgefunden, dass die Natur mit "Verspätung" reagiert - sowohl beim Aussterben von Populationen an inzwischen zu warmen Standorten als auch beim Besiedeln ehemals zu kalter.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 20.08.2019
Unerwartete Arbeitsteilung bei Kabelbakterien
Unerwartete Arbeitsteilung bei Kabelbakterien
Die weltweit vorkommenden Kabelbakterien bilden elektrisch leitfähige, zentimeterlange Filamente. Kabelbakterien oxidieren Sulfid in tieferen, sauerstofffreien Sedimentzonen und leiten die dabei gewonnenen Elektronen zur Sedimentoberfläche, um dort Sauerstoff zu Wasser zu reduzieren. Durch diese ungewöhnliche Fähigkeit zum Elektronentransport über große Distanzen sind Kabelbakterien äußerst erfolgreich und können für einen Großteil des Sauerstoffverbrauchs im Meeresboden verantwortlich sein.

Geowissenschaften - Umwelt - 13.06.2019
Schwerefeldbestimmung der Erde so genau wie noch nie
Schwerefeldbestimmung der Erde so genau wie noch nie
Forschende der TU Graz berechneten aus 1,16 Milliarden Satellitendaten das bislang genaueste Schwerefeldmodell der Erde. Es liefert wertvolles Wissen für die Klimaforschung. Die Erdanziehungskraft schwankt von Ort zu Ort. Dieses Phänomen nutzen Geodäsie-Fachleute, um geodynamische und klimatologische Prozesse zu beobachten.

Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 08.04.2019
Gletscherschmelze lässt Meeresspiegel immer stärker ansteigen
Gletscherschmelze lässt Meeresspiegel immer stärker ansteigen
Schmelzende Eisschilde in Grönland und der Antarktis sowie das Abschmelzen der Gletscher weltweit tragen zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Allein die Gletscher verloren seit 1961 mehr als 9. Milliarden Tonnen Eis und erhöhten den Meeresspiegel um 27 Millimeter, wie ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des Innsbrucker Glaziologen Fabien Maussion nun zeigt.

Geowissenschaften - Chemie - 07.02.2019
Tiefsee offenbart Zusammenhang zwischen Erdbeben und Kohlenstoffkreislauf   ( en ) Januar 31.01.2019 Dritte Amtszeit für Rektor Tilmann Märk
Tiefsee offenbart Zusammenhang zwischen Erdbeben und Kohlenstoffkreislauf   ( en ) Januar 31.01.2019 Dritte Amtszeit für Rektor Tilmann Märk
Um den globalen Kohlenstoffkreislauf zu verstehen, ist die Erforschung der Tiefsee unerlässlich. Zu diesem Schluss kam ein internationales Team unter der Leitung von Innsbrucker Geologen. Erstmals gelang es ihnen, die Menge an organischem Kohlenstoff zu quantifizieren, die durch ein einziges tektonisches Ereignis, dem Tohoku-oki-Erdbeben im Jahr 2011, in die Tiefsee transportiert wurde.

Geowissenschaften - Physik - 09.04.2018
Gasexplosion in Baumgarten: Seismologen
Gasexplosion in Baumgarten: Seismologen "hören" den Knall auf Erdbebensensoren
Der Gasunfall mit einem Toten in der Verteilerstation Baumgarten vom Dezember 2017 war über 150 Kilometer weit zu hören - allerdings nicht für Menschen. ForscherInnen am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien um Götz Bokelmann haben die Druckwelle der Gasexplosion in Form von sogenanntem Infraschall nachgewiesen - mit hoch empfindlichen Sensoren, die eigentlich die Erschütterungen von Erdbeben aufzeichnen.

Umwelt - Geowissenschaften - 09.10.2017
Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden
Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden
Tierund Pflanzenarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind.

Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 24.07.2017
TU Graz ist Teil der Oman-Mars-Simulation AMADEE-18
TU Graz ist Teil der Oman-Mars-Simulation AMADEE-18
Mit 19 Experimenten dient die Simulationsmission des Österreichischen Weltraum Forums im Oman zur Vorbereitung bemannter Marsmissionen. Mit drei Experimenten ist die TU Graz besonders stark vertreten. Reisen zum roten Planeten sind zwar noch nicht absehbar, rücken aber Stück für Stück ein wenig näher.

Physik - Geowissenschaften - 01.06.2017
Einsteins Äquivalenzprinzip besteht einen echten Quantentest
Einsteins Äquivalenzprinzip besteht einen echten Quantentest
Einsteins Äquivalenzprinzip ist für das Verständnis der Gravitation und der relativistischen Raumzeit von fundamentaler Bedeutung. Aus ihm folgt, dass unter dem Einfluss der Gravitation alle Körper in derselben Art und Weise fallen - sei es eine Vogelfeder oder ein Felsblock. Bis jetzt war dieses Prinzip nur für Systeme getestet worden, deren Gesamtmasse sich in einem klassischen Zustand befindet.

Umwelt - Geowissenschaften - 09.12.2016
Österreichisches Klimaforschungsnetzwerk CCCA speichert Daten zentral und stellt sie der Forschungscommunity frei zur Verfügung
Seit 1. Dezember 2016 ist das CCCA Datenzentrum online. Damit stehen in Zukunft den österreichischen Wissenschaftler_innen alle für die Klimaforschung relevanten Daten an zentraler Stelle zur Verfügung. Die TU Wien ist Mitglied dieses Netzwerkes. Neben klassischen naturwissenschaftlichen Daten sollen sukzessive auch sozialwissenschaftliche Informationen, wie z.B. Interviews und Befragungen, in das CCCA Datenzentrum eingepflegt werden.

Umwelt - Geowissenschaften - 21.07.2016
Das fliegende Labor - in 26 Tagen um die Welt
Das fliegende Labor - in 26 Tagen um die Welt
Wie Abgase und Co unsere Luft und das Klima beeinflussen untersucht ein Forschungsteam der NASA, der Harvard University, NOAA und neun weiteren US- Forschungseinrichtungen.

Biowissenschaften - Geowissenschaften - 17.05.2016
Wie schlafen Bäume?
Ein Forschungsteam aus Österreich, Finnland und Ungarn untersuchte mit Laserscannern den Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen. Wie sich zeigt, gehen auch Bäume nachts schlafen. Die meisten lebenden Organismen passen ihr Verhalten an den Tag-Nacht-Rhythmus an. Pflanzen sind da keine Ausnahme. Blumen öffnen morgens ihre Blüten, manche Bäume haben Blätter, die sich nachts zuklappen.