Mineral heilt sich selbst von Schäden durch radioaktive Strahlung

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Tafeliger Monazit auf einem Xenotimkristall. Königsalm bei Senftenberg, Niederös
Tafeliger Monazit auf einem Xenotimkristall. Königsalm bei Senftenberg, Niederösterreich. Manche Minerale, wie Monazit, werden niemals metamikt, sondern stets nur moderat strahlengeschädigt. (© Martin Slama)
Tafeliger Monazit auf einem Xenotimkristall. Königsalm bei Senftenberg, Niederösterreich. Manche Minerale, wie Monazit, werden niemals metamikt, sondern stets nur moderat strahlengeschädigt. Martin Slama) - Manche Minerale setzen sich selbst radioaktiver Strahlung aus und verändern so über lange Zeit ihre Struktur. Monazit verhält sich in diesem Fall "wie Camembert, in den man Löcher bohrt": Sind schon Strahlenschäden vorhanden, "heilt" das Mineral wieder von selbst. In einer neuen Studie konnte ein internationales Forschungsteam um Lutz Nasdala vom Institut für Mineralogie und Kristallographie an der Universität Wien nun die Ursache des Selbstausheilens von Monazit durch Helium-Bestrahlungsexperimente finden. Die Ergebnisse wurden in "Scientific Reports" veröffentlicht.
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