(Bild: Pixabay CC0)
(Bild: Pixabay CC0) - Die operative Entfernung von Teilen der Leber bleibt nach wie vor der einzige kurative Ansatz für Patient:innen mit leberspezifischer Krebserkrankung. Ein internationales Team unter der Leitung von Patrick Starlinger von der MedUni Wien hat einen Score entwickelt, der eine individualisierte Risikobewertung für Patient:innen vor Leberresektionen bietet, was die Sicherheit von Leberoperationen erheblich erhöhen kann. Dieser Score kann mit einer einfachen Smartphone-App berechnet werden und bietet im Vergleich zu den gängigen präoperativen Tests eine kostengünstigere und weniger invasive Option mit vergleichbarer oder besserer Vorhersagekraft für postoperatives Leberversagen. In einer internationalen Multicenterstudie mit über 14. Patient:innen wurde die Wirksamkeit des Scores bestätigt. Normalerweise verträgt die Leber die operative Entfernung von bis zu 75 Prozent ihres Volumens und kann ihre Funktionen nach der Operation beibehalten. Je nach zugrundeliegender chronischer Lebererkrankung, der Art des Krebses oder dem Ausmaß der Resektion besteht jedoch für die Patient:innen ein höheres Risiko für eine unzureichende postoperative Leberregeneration oder sogar für ein postoperatives Leberversagen, dem Hauptgrund für die Sterblichkeit nach einer Leberoperation.
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