Aktualitäten 2021

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Materialwissenschaft



Ergebnisse 1 - 14 von 14.


Chemie - Materialwissenschaft - 29.09.2021
Molekulare Kletten: Von Peptiden getriebene Selbstorganisation im Mikrometerbereich
Molekulare Kletten: Von Peptiden getriebene Selbstorganisation im Mikrometerbereich
Chemiker*innen demonstrieren neuen Ansatz zur Selbstorganisation von Kolloiden Manchmal können eben doch auch kleine Kräfte vergleichsweise Großes bewegen: In einer Studie in "Angewandte Chemie" demonstrieren Chemiker*innen von der Universität Wien eine Methode, wie kurzkettige Peptide die Selbstorganisation von vergleichsweise großen Nano-Teilchen zu neuen Strukturen im Mikrometerbereich anstoßen können.

Physik - Materialwissenschaft - 12.08.2021
'Atomarer Walzer' zur Atom-Manipulation durch Modellierung entdeckt
’Atomarer Walzer’ zur Atom-Manipulation durch Modellierung entdeckt
Forscher*innen an der Fakultät für Physik der Universität Wien in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen vom Oak Ridge National Laboratory in den USA haben einen zerstörungsfreien Mechanismus zur Manipulation von Dotieratomen in Silizium mittels fokussierter Elektronenbestrahlung entdeckt. In diesem neuartigen indirekten Austauschprozess sind nicht nur ein, sondern zwei benachbarte Siliziumatome an einem koordinierten atomaren "Walzer" beteiligt, der einen Weg zur Herstellung von Festkörper-Qubits eröffnen könnte.

Physik - Materialwissenschaft - 06.08.2021
Steuerbare magnetische Monopole bei Raumtemperatur
Steuerbare magnetische Monopole bei Raumtemperatur
Dreidimensionale (3D) Nanonetzwerke versprechen eine neue Ära in der modernen Festkörperphysik mit zahlreichen Anwendungen in der Photonik, Biomedizin und Spintronik. Die Realisierung von magnetischen 3D-Nanoarchitekturen könnte ultraschnelle und energiesparende Datenspeicher ermöglichen. Aufgrund der konkurrierenden magnetischen Wechselwirkungen in diesen Systemen können magnetische Ladungen oder magnetische Monopole entstehen, die als mobile, binäre Informationsträger genutzt werden können.

Physik - Materialwissenschaft - 13.07.2021
Elektronen in Quantenflüssigkeit tanken Laserenergie
Elektronen in Quantenflüssigkeit tanken Laserenergie
Erstmals ist es gelungen, die Aufnahme von Energie aus Laserlicht durch freie Elektronen in einer Flüssigkeit zu beobachten. Bisher war dies nur in der Gasphase möglich. Die Erkenntnisse unter der Leitung der TU Graz eröffnen der ultraschnellen Elektronenmikroskopie neue Türen. Bei der Untersuchung und Entwicklung von Materialien sind der Blick aufs ganz Kleine und aufs ganz Schnelle entscheidend.

Biowissenschaften - Materialwissenschaft - 28.05.2021
DNA-basiertes Material mit steuerbaren Eigenschaften
DNA-basiertes Material mit steuerbaren Eigenschaften
Während die DNA oft als das "Molekül des Lebens" idealisiert wird, ist sie in der Tat auch ein hochkomplexes Polymer, das für Zukunftsmaterialien eingesetzt werden kann. Nicht nur kann sie Informationen speichern, zu den weiteren faszinierenden Aspekten der DNA gehören ihre geometrischen und topologischen Eigenschaften, wie z. B.

Materialwissenschaft - 03.05.2021
E-Batterien: Je älter, desto sicherer
E-Batterien: Je älter, desto sicherer
Untersuchungen an der TU Graz zeigen: Je älter eine E-Auto-Batterie, desto geringer die Gefahr, die von ihr ausgeht. Nun wollen die Forschenden und Industriepartner Parameter für die Nachnutzung ausrangierter Batterien definieren. Weiteres am Ende der Meldung Im Rahmen des COMET-Projekts ,, SafeBattery " hat ein Team der TU Graz in den vergangenen vier Jahren das Verhalten von Lithium-basierten Batterien von Elektroautos bei Crashbelastungen untersucht.

Physik - Materialwissenschaft - 28.03.2021
Elektromagnetische Felder von Nanostrukturen erstmals in 3D abgebildet
Elektromagnetische Felder von Nanostrukturen erstmals in 3D abgebildet
Forschern der TU Graz und Uni Graz ist es mit Fachleuten aus Frankreich gelungen, Oberflächenphononen erstmals in 3D abzubilden. Der Forschungserfolg könnte die Entwicklung neuer, effizienter Nanotechnologien beschleunigen. Ob für die Mikroskopie, die Datenspeicherung oder die Sensorik: Viele fortgeschrittene technologische Anwendungen, die spezifische Funktionen erfordern, beruhen auf der Struktur des elektromagnetischen Feldes in der Nähe der Oberflächen von Materialien.

Physik - Materialwissenschaft - 28.03.2021
Premiere in 3D
Premiere in 3D
NAWI Graz: PhysikerInnen gelingt erstmals dreidimensionale Abbildung elektromagnetischer Felder von Nanostrukturen Forschern der TU Graz und Universität Graz ist es gemeinsam mit Fachleuten aus Frankreich gelungen, sogenannte Oberflächenphononen erstmals dreidimensional abzubilden. Der Forschungserfolg könnte die Entwicklung neuer, effizienter Nanotechnologien beschleunigen.

Materialwissenschaft - Physik - 22.03.2021
Moiré-Effekt: Wie man Materialeigenschaften verdrehen kann
Moiré-Effekt: Wie man Materialeigenschaften verdrehen kann
2D-Materialien haben einen Boom in der Materialforschung ausgelöst. Nun zeigt sich: Spannende Effekte treten auf, wenn man zwei solche Schichtmaterialien aufeinander stapelt und leicht verdreht. Die Entdeckung des Materials Graphen, das nur aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen besteht, war der Startschuss für ein weltweites Forschungswettrennen: Aus unterschiedlichen Atomsorten stellt man heute sogenannte -2D-Materialien- her - atomar dünne Schichten, die oft ganz besondere Materialeigenschaften aufweisen, wie man sie in herkömmlichen, dickeren Materialien nicht findet.

Materialwissenschaft - Physik - 15.03.2021
Wie werden gute Metalle schlecht?
Wie werden gute Metalle schlecht?
Ein Rätsel aus der Festkörperphysik konnte nun mit neuen Messungen gelöst werden: Wie kommt es, dass sich bestimmte Metalle scheinbar nicht an die gültigen Regeln halten? Unter einem Metall kann sich jeder etwas vorstellen: Wir denken an feste, unzerbrechliche Objekte, die elektrischen Strom leiten und einen typischen metallischen Glanz zeigen.

Elektrotechnik - Materialwissenschaft - 02.03.2021
Mikrochips der Zukunft: Noch fehlen passende Isolatoren
Mikrochips der Zukunft: Noch fehlen passende Isolatoren
Als Isolator für miniaturisierte Transistoren der Zukunft wurde bisher hexagonales Bornitrid gehandelt. Neue Untersuchungen der TU Wien zeigen: Hier war man vermutlich auf einem falschen Weg. Seit Jahrzehnten geht der Trend in der Mikroelektronik hin zu immer kleineren und kompakteren Transistoren. 2D-Materialien wie Graphen gelten hier als Hoffnungsträger: Es handelt sich um die dünnsten Materialschichten, die überhaupt möglich sind, sie bestehen nur aus einer oder wenigen Atomlagen.

Physik - Materialwissenschaft - 22.02.2021
Der Magnet-Effekt ohne Magnet
Der Magnet-Effekt ohne Magnet
Überraschung in der Festkörperphysik: Der Hall-Effekt, der normalerweise nur bei Magnetfeldern auftritt, ließ sich an der TU Wien auch anders erzeugen - und zwar extrem stark. Elektrischer Strom kann durch ein Magnetfeld abgelenkt werden - das kann in stromleitenden Materialien zum sogenannten Hall-Effekt führen, den man in der Industrie etwa verwendet, um Magnetfelder zu messen.

Materialwissenschaft - Elektrotechnik - 08.02.2021
Zwei-Phasen-Material mit überraschenden Eigenschaften
Zwei-Phasen-Material mit überraschenden Eigenschaften
Mikrostruktur und makroskopische elektro-mechanische Eigenschaften sind bei sogenannten ferroelektrischen Polymeren eng miteinander gekoppelt. An der TU Wien wurde nun eine Erklärung für die hohe Temperaturabhängigkeit dieser Kopplung gefunden. Bei bestimmten Materialien sind elektrische und mechanische Effekte eng miteinander verknüpft: So kann es etwa sein, dass das Material seine Form verändert, wenn man ein elektrisches Feld anlegt, oder dass umgekehrt ein elektrisches Feld entsteht, wenn man das Material verformt.

Informatik - Materialwissenschaft - 20.01.2021
Roboter lernen, mit Stoffen und Folien umzugehen
Roboter lernen, mit Stoffen und Folien umzugehen
Gerade in der Textilindustrie ist nach wie vor sehr viel Handarbeit notwendig. TU Wien und AIT entwickeln Methoden und Technologien, die Robotern den Umgang mit weichen, verformbaren Materialien ermöglichen. Wie klebt man ein weiches Stück Kunststoff auf einen Schuh, so dass dieses keine Falten wirft, sich der Schuhform anpasst und mit dem Schuh verbindet? Wie kann man Textilien straff und faltenfrei auf Oberflächen drapieren und dann beispielsweise vernähen oder verkleben? Für uns Menschen ist das mit viel Übung und Fingerspitzengefühl machbar.