Mögliche Verbindung zwischen Quantenphysik und Raumzeit entdeckt

- EN- DE
Zwei fiktive Beobachter namens Alice und Bob bringen Raumzeit und Quantenphysik
Zwei fiktive Beobachter namens Alice und Bob bringen Raumzeit und Quantenphysik zusammen. Künstlerische Illustration der Publikation von Physiker/innen der ÖAW im Nature-Journal ’Quantum Information’ (© Harald Ritsch/ÖAW).
Quantenphysiker/innen von ÖAW und Uni Wien konnten belegen, dass das quantenphysikalische Flächengesetz auch in der von Einstein beschriebenen Raumzeit gültig ist, also unter Einbeziehung der Dimension der Zeit. Die neue Studie wurde in einem "Nature"-Journal veröffentlicht. Lokalität ist das wesentliche Prinzip zwischen allen physikalischen Interaktionen: Es besagt, dass jedes physikalische System nur mit Systemen in unmittelbarer Umgebung interagieren kann bzw. dass es bei entfernt liegenden Systemen ein vermittelndes "Medium" geben muss. Das kennt man etwa vom Telefonieren mit Mobiltelefonen, bei dem die Daten via elektromagnetischer Wellen übertragen werden, um den Gesprächspartner hören zu können. Quantenforscher/innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Universität Wien fanden nun heraus, dass basierend auf diesem Prinzip eine Verbindung zwischen der modernen Quantenmechanik und der Raumzeit gezogen werden kann. Zur Erinnerung: Die Raumzeit ist jener von Einstein beschriebene Raum, der die drei räumlichen Dimensionen mit der vierten Dimension der Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) vereint. Die neue Studie wurde nun in ,,Quantum Information", einem von ,,Nature" herausgegebenen Journal, veröffentlicht.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience