Bio-Chip untersucht mechanische Verletzungen

Bio-Chip  Ein Bio-Chip im Labor an der TU Wien (Download und Verwendung honorarf
Bio-Chip Ein Bio-Chip im Labor an der TU Wien (Download und Verwendung honorarfrei © TU Wien) Ein Bio-Chip im Labor an der TU Wien (Download und Verwendung honorarfrei © TU Wien)
Was passiert, wenn lebendes Gewebe mechanisch beschädigt wird und sich wieder regeneriert? Auf einem Chip kann man das nun genau untersuchen, durch ein Patent der TU Wien. Eine kleine Verletzung im Gewebe kann große Auswirkungen haben. Viele unserer körperlichen Beschwerden hängen mit biomechanischen Einwirkungen zusammen - von Verletzungen der Haut bis hin zu Gelenksoder Knorpelentzündungen, die durch übermäßige Beanspruchung entstehen. Winzige Gewebeschäden waren bisher allerdings schwer zu untersuchen, nicht zuletzt deshalb, weil der Heilungsprozess individuell sehr unterschiedlich sein kann. An der TU Wien wurde nun eine Methode entwickelt, Gewebe in scheckkartengroßen Bio-Chips zu züchten und auf genau definierte Weise mechanischem Stress auszusetzen. Das ermöglicht nicht nur wichtige Grundlagenforschung über Gewebsverletzungen, es öffnet auch die Tür zu besserer individualisierter Medizin: Im Laborversuch kann man etwa ausprobieren, welche Medikamente für eine bestimmte Person am besten sind. Genau definierte Verletzungen.
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