Was macht der Kristall, wenn man ihn spaltet?

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Das Team: Michele Reticcioli (Universität Wien), Jan Hulva, Ulrike Diebold, Mart
Das Team: Michele Reticcioli (Universität Wien), Jan Hulva, Ulrike Diebold, Martin Setvin, Michael Schmid (alle TU Wien), v.l.n.r.
Auf verblüffende Weise können sich Atome reorganisieren, wenn man einen Kristall entlang bestimmter Richtungen spaltet. An der TU Wien konnte das nun sichtbar gemacht werden. Das Team: Michele Reticcioli (Universität Wien), Jan Hulva, Ulrike Diebold, Martin Setvin, Michael Schmid (alle TU Wien), v.l.n.r. Die bemerkenswerte Festigkeit von Kristallen lässt sich auf atomarer Ebene leicht erklären: Positiv und negativ geladene Teilchen sitzen abwechselnd nebeneinander, in einer bestimmten geometrischen Anordnung, die sich unzählige Male wiederholt. Zwischen positiven und negativen Ionen im Kristall herrschen starke Anziehungskräfte, durch sie wird der Kristall zusammengehalten. Doch wie sieht das auf der Oberfläche des Kristalls aus? Das hängt von der Richtung ab, in der man den Kristall schneidet. Dabei kann es zu komplizierten Effekten kommen, die sich auch für chemische Anwendungen nutzen lassen.
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