Nanostrukturen aus bisher unmöglichem Material

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Michael Seifner (l.) und Sven Barth (r.)
Michael Seifner (l.) und Sven Barth (r.)
Wie kombiniert man verschiedene Elemente in einem Kristall? An der TU Wien wurde nun eine Methode entwickelt, bisher unerreichbar hohe Anteile von Fremdatomen in Kristalle einzubauen. Wer einen Kuchen bäckt, kann die Zutaten in fast beliebigem Mengenverhältnis zusammenfügen - sie werden sich immer mischen lassen. In der Materialchemie ist die Sache komplizierter. Oft möchte man die physikalischen Eigenschaften eines Materials verändern, indem man einen gewissen Anteil eines zusätzlichen Elements hinzufügt. Allerdings gelingt es nicht immer, die gewünschte Menge in die Kristallstruktur des Materials einzubauen. An der TU Wien entwickelte man nun eine neue Methode, mit der bisher nicht erreichbare Mischungsverhältnisse zwischen Germanium und gewünschten Fremdatomen erreicht werden können. So entstehen neue Materialien mit deutlich veränderten Eigenschaften.
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