Hochwasser im Labor

Modell im Wasserbaulabor der TU Wien
Modell im Wasserbaulabor der TU Wien
Die TU Wien hat in Zusammenarbeit mit der Firma Tatwort bei der Veranschaulichung von Hochwasserschutzmaßnahmen für das Land Bayern mitgewirkt. Im Wasserbaulabor der TU Wien wurde ein hydraulisches Modell errichtet, das die Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Maßnahmen des Hochwasserschutzes ermöglicht. Das Untersuchungsteam des Wasserbaulabors bestand dabei aus Boris Huber, Andreas Leopoldseder, Harald Kornherr und Andreas Kothmayer von der TU Wien. In den Modellversuchen wurden übliche Maßnahmen - Deichrücklegung, Staustufenmanagement und Flutpolder - getestet und mit Videos in anschaulicher Weise dokumentiert. Das Modell wurde in einer Versuchsrinne aufgebaut, hatte eine nutzbare Länge von 12 m und eine Breite von ca. 2 m und wurde im Zulauf mit verschiedenen Hochwasserwellen beaufschlagt. Im stromabwärts gelegenen Bereich war eine Modellsiedlung situiert, in der die Auswirkungen eines Hochwassers beobachtet sowie die Wirksamkeit verschiedener Schutzmaßnahmen dargestellt werden konnten. Bei öffentlichen Präsentationen von Schutzmaßnahmen wurden bisher meist nur Ergebnisse von numerischen Strömungssimulationen gezeigt, die mitunter weniger anschaulich für die betroffene Bevölkerung ist, als die Beobachtung der Abläufe in einem Modell.
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