Die Spitzen-Leistung der Elektronen

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Laserpulse werden auf eine Metallspitze geschossen und lösen Elektronen heraus.
Laserpulse werden auf eine Metallspitze geschossen und lösen Elektronen heraus.
Scharfe Metallspitzen verwendet man, um Elektronen gezielt in eine Richtung zu senden. Ein Quanten-Effekt liefert nun eine neue Methode, die Elektronen-Emission extrem genau zu kontrollieren. Wenn man Elektronen präzise kontrollieren will, dann lässt man sie aus feinen Metallspitzen austreten - so macht man das etwa in einem Elektronenmikroskop. Seit Kurzem werden solche Metallspitzen auch als hochpräzise Elektronenquellen zur Erzeugung von Röntgenstrahlung verwendet. Ein Team der TU Wien entwickelte nun gemeinsam mit einer Forschungsgruppe aus Deutschland (FAU Erlangen-Nürnberg) eine Methode, diese Elektronenemission mit Hilfe zweier Laserpulse viel genauer zu steuern als bisher. Damit wird es jetzt möglich, den Fluss der Elektronen auf extrem kurzen Zeitskalen einund auszuschalten. Nur die Spitze zählt - 'Die Grundidee ist ähnlich wie beim Blitzableiter', erklärt Prof. Christoph Lemell vom Institut für Theoretische Physik der TU Wien.
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