Zugespitzt

Zugespitzte Debatte um die Spritze. Überzeugungsarbeit und Druck könnten die Imp
Zugespitzte Debatte um die Spritze. Überzeugungsarbeit und Druck könnten die Impfquote erhöhen, meint Uni-Graz-Soziologe Höllinger. Foto: Klaus Hausmann - Pixabay
Zugespitzte Debatte um die Spritze. Überzeugungsarbeit und Druck könnten die Impfquote erhöhen, meint Uni-Graz-Soziologe Höllinger. Foto: Klaus Hausmann - Pixabay - Wie motiviere ich zum Impfen? Soziologe Franz Höllinger setzt auf Überzeugungsarbeit und Druck Schon im vergangenen Frühjahr hat eine umfassende Studie ergeben, dass das Maskentragen und Testen im Privatbereich für die Hälfte der ÖsterreicherInnen tabu ist. Mittlerweile scheint auch die Impfquote ausgeschöpft. Der Soziologe Franz Höllinger hat sich mit der Akzeptanz von Corona-Maßnahmen in der Bevölkerung beschäftigt. Was braucht es, um die Menschen zum Impfen zu motivieren, Herr Professor Höllinger? - Franz Höllinger: Wie für viele WissenschafterInnen, PolitikerInnen und andere ExpertInnen ist auch für mich schwer erklärbar, warum sich SO VIELE Menschen in Österreich bisher nicht impfen lassen haben, obwohl seit einigen Monaten alle, die wollen, die Möglichkeit dazu haben. Können Sie Gründe ausmachen, warum aktuell vier von zehn ÖsterreicherInnen nach wie vor nicht geimpft sind? Höllinger : Zum Teil handelt es sich um Personen, die fest davon Überzeugt sind, dass die COVID-Impfung ihrer Gesundheit schadet oder dass Impfungen kein sinnvoller Weg zur Bewältigung der Covid-Pandemie sind. Viele können nicht nachvollziehen, dass jeder einzelne, der sich impfen lässt, einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bewältigung der Corona-Krise leistet. Bei manchen könnte es Bequemlichkeit sein. Heißt das, dass sich viele gar nie motivieren werden lassen?
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