Mit Emotionen und Assoziationen lernt sich’s leichter
Bei der internationalen 'Brain Awareness Week' (14.-20.3.) mit zahlreichen Vorträgen an der MedUni Wien wird Schülern und Schülerinnen ab der 10. Schulstufe moderne Neurowissenschaft vermittelt. Ein Themenbereich dreht sich natürlich ums Lernen: Was passiert dabei im Gehirn? Wie lernt man leichter und schneller? 'Das Lernen fällt leichter, wenn neue Informationen direkt mit persönlichen Erinnerungen, Emotionen, Bildern oder Orten verknüpft werden können', sagt dazu Thomas Klausberger, Leiter der Abteilung für kognitive Neurobiologie am Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien. Grundsätzlich geht es beim Lernen ' egal ob in der Schule oder grundsätzlich ' um das Formen von Assoziationen, erklärt der MedUni Wien-Hirnforscher: 'Dabei werden neue und bestehende Informationen vernetzt, Inhalte werden in Zusammenhängen dargestellt. Das hilft beim Lernen und Speichern. Isolierte Informationen kann der Mensch nicht so gut verarbeiten.' Daher ist multidisziplinärer und fächerübergreifender Unterricht in der Schule optimal. 'Wichtig ist, einen Zusammenhang herzustellen.' Das ist auch das Ziel der Vorträge bei der Woche des Gehirns im Zentrum für Hirnforschung. Die einzelnen Themenbereiche sollen miteinander verknüpft die Jugendlichen für die moderne Neurowissenschaft begeistern ' auf universitärem Niveau. Petra Scholze, Organisatorin der Woche des Gehirns, sagt: 'Wissenschaft macht Eindruck, ist unser Motto.' Die Jugendlichen sollen für Wissenschaft und Forschung und insbesondere für Hirnforschung begeistert werden, 'um dadurch auch die Eltern und Großeltern zu erreichen'. 2015 waren rund 1.200 SchülerInnen aus Wien und Umgebung bei der Veranstaltung an der MedUni Wien. Termin: Internationale 'Brain Awareness Week' (Woche des Gehirns)

