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Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 41 - 60 von 958.


Gesundheit - 15.07.2025
Mikroplastik kann bösartige Veränderungen in Lungenzellen auslösen
Mikroplastik kann bösartige Veränderungen in Lungenzellen auslösen
Obwohl das Atmungssystem eine der Haupteintrittspforten für Mikround Nanoplastik (MNPs) aus der Luft in den Körper ist, weiß man bisher wenig über die Auswirkungen der winzigen Partikel auf die Lunge. Forscher:innen der MedUni Wien haben nun erstmals nachgewiesen, dass MNPs bösartige Veränderungen in Lungenzellen auslösen können, die mit der Entstehung von Krebs in Verbindung stehen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.07.2025
Erster Test zur Früherkennung von Multipler Sklerose entwickelt
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen Bluttest entwickelt, der es ermöglicht, das Risiko für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose (MS) bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome mit hoher Sicherheit zu erkennen. Damit könnten diagnostische und therapeutische Maßnahmen in Zukunft so früh gesetzt werden, dass der Ausbruch der Erkrankung verzögert oder sogar verhindert werden kann.

Gesundheit - Biowissenschaften - 11.07.2025
Zellen schützen sich besser als gedacht - neue Entdeckung zeigt überraschende Abwehrstrategie
Zellen schützen sich besser als gedacht - neue Entdeckung zeigt überraschende Abwehrstrategie
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Wissenschafter:innen des SickKids-Krankenhauses in Toronto, des Princess Margaret Cancer Centre, der Dalhousie University, der Universität Exeter (UK) und der Medizinischen Universität Wien hat eine bisher unbekannte Schutzstrategie von Zellen aufgedeckt.

Gesundheit - Pharmakologie - 10.07.2025
Neue Therapieoption für schwer behandelbare Muskelentzündungen untersucht
Neue Therapieoption für schwer behandelbare Muskelentzündungen untersucht
Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat erstmals die Sicherheit und Wirksamkeit einer zielgerichteten Immuntherapie bei therapierefraktären idiopathischen entzündlichen Myopathien (IIM) systematisch beschrieben. Die Ergebnisse der retrospektiven Beobachtungsstudie wurden in der Fachzeitschrift Rheumatology veröffentlicht.

Gesundheit - 09.07.2025
Neue Erkenntnisse zum Einfluss von Stromazellen auf das Immunsystem
Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien unter der Leitung von Dietmar Herndler-Brandstetter hat untersucht, wie Knochenmarksnischen die Entwicklung von Immunzellen steuern und zugleich das langfristige Überleben sowie die Funktion reifer Immunzellen fördern. Die Studie zeigt, dass Stromazell-Subtypen eine unterschiedliche Kapazität zur Produktion des Überlebenszytokins Interleukin 15 besitzen und dadurch die Entwicklung und das Überleben von Immunzellen unterschiedlich regulieren.

Gesundheit - Pharmakologie - 08.07.2025
Nutzen von Levosimendan bei nicht-kardialen Operationen untersucht
Nutzen von Levosimendan bei nicht-kardialen Operationen untersucht
Levosimendan ist ein in der Kardiologie etabliertes Medikament, das die Kontraktionskraft des Herzmuskels stärkt und bei bestimmten Formen von akuter Herzschwäche eingesetzt wird. Im Rahmen einer Studie wurde nun geprüft, ob Levosimendan auch präventiv helfen kann, eine unbemerkte, aber messbare Herzbelastung nach großen nicht-kardialen Operationen zu reduzieren.

Gesundheit - Innovation - 04.07.2025
Konsenserklärung zur Brillouin-Streuungsmikroskopie
Konsenserklärung zur Brillouin-Streuungsmikroskopie
Die Medizinische Universität Wien unter der Federführung von Kareem Elsayad vom Zentrum für Anatomie und Zellbiologie ist maßgeblich an der Erarbeitung und Veröffentlichung der weltweit ersten Konsenserklärung zur Brillouin-Streuungsmikroskopie für biomedizinische Anwendungen beteiligt. Der Artikel, der in Nature Photonics veröffentlicht wurde, markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung Standardisierung und klinischer Translation dieser innovativen Technologie.

Gesundheit - Biowissenschaften - 02.07.2025
Neue Erkenntnisse zur Interaktion von Mastzellen und Makrophagen
Eine aktuelle Studie unter Leitung von Philipp Starkl von der MedUni Wien zeigt, dass Mastzellen das Verhalten von Makrophagen auf bislang unbekannte Weise beeinflussen können. Die Forschung liefert neue Erkenntnisse zu den Interaktionen dieser Immunzellen bei Entzündungsprozessen sowie Immunabwehr und legt den Grundstein für die Entwicklung neuer immunmodulatorischer Therapiestrategien.

Gesundheit - Biowissenschaften - 24.06.2025
Neuer Ansatz für Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien in Kollaboration mit der Universität Wien konnte im Tiermodell zeigen, dass die gezielte Veränderung eines einzelnen Proteins in bestimmten Immunzellen, Entzündungen im Darm reduziert. Im Zentrum der aktuell im Journal of Experimental Medicine publizierten Studie steht das Protein Filamin A, dessen Aufbau durch sogenannte RNA-Editierung modifiziert werden kann.

Gesundheit - Pharmakologie - 24.06.2025
Kopf-Hals-Tumoren: Neue Immuntherapie verbessert Behandlung
Eine internationale Studie unter Mitwirkung von MedUni Wien und AKH Wien zeigt, dass eine zusätzliche Immuntherapie mit Pembrolizumab die krankheitsfreie Überlebenszeit bei Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem, operierbarem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich signifikant verlängert. Die aktuell im Top-Journal ,,The New England Journal of Medicine" publizierten Ergebnisse ebnen den Weg zur Zulassung der Therapie, die zur neuen Standardbehandlung der häufigen Krebserkrankung werden könnte.

Gesundheit - Biowissenschaften - 11.06.2025
Sucht, ADHS und Parkinson: Bisher unbekannte Mechanismen entdeckt
Weltweit wird an den Ursachen und der Behandlung von Parkinson, ADHS oder Suchtkrankheiten geforscht. Ein wesentlicher Aspekt dabei: der Dopamin-Transporter DAT. In einem internationalen Forschungsprojekt haben nun Wissenschaftler:innen der Johannes Kepler Universität Linz, der Medizinischen Universität Wien sowie dem NIH (National Institutes of Health, USA) dieses Protein genauer untersucht - und bislang unbekannte Mechanismen entdeckt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.06.2025
New target identified for the development of specific immunotherapies
Ein Forschungsteam unter der Leitung der Medizinischen Universität Wien hat eine bisher unbekannte Rolle des Enzyms HDAC1 bei einer chronischen Virusinfektion im Tiermodell entdeckt. Die gewonnenen Ergebnisse zeigen, wie HDAC1 die Entstehung bestimmter Immunzellen gezielt unterstützt, um trotz chronischer Infektion und ,,Erschöpfung" wichtiger Akteure des Abwehrsystems weiterhin aktiv gegen Viren vorgehen zu können.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.06.2025
Epilepsie: Neuer Ansatz für ursächliche Therapie erforscht
Epilepsie: Neuer Ansatz für ursächliche Therapie erforscht
Epilepsie wird bislang vorwiegend symptomatisch behandelt - das heißt, die verfügbaren Medikamente zielen darauf ab, Anfälle zu unterdrücken, ohne die zugrunde liegenden Ursachen der Erkrankung zu beeinflussen. Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat nun im Rahmen einer Studie einen molekularen Mechanismus identifiziert, der schon bei der Entstehung von Anfallsaktivität eine Rolle spielt.

Gesundheit - Pharmakologie - 30.05.2025
Neue Therapie gegen Hirnhautmetastasen erfolgreich getestet
Die leptomeningeale metastatische Erkrankung (LMD) ist eine schwerwiegende Komplikation bei fortgeschrittenen soliden Tumoren, insbesondere bei Brustund Lungenkrebs.

Gesundheit - Biowissenschaften - 27.05.2025
Wie Zeckenspeichel bei Entzündungskrankheiten helfen könnte
Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Medizinischen Universität Wien hat in einer Überblicksarbeit die neuartigen Erkenntnisse zur immunmodulatorischen Wirkung des Zeckenspeichels zusammengefasst.

Gesundheit - 26.05.2025
Neue Erkenntnisse zur Therapie von KRAS-mutiertem Darmkrebs
KRAS-Mutationen zählen zu den häufigsten genetischen Veränderungen bei Krebserkrankungen - und gelten als besonders schwer behandelbar. Besonders bei Darmkrebs, der zweithäufigsten Krebstodesursache, schränken solche Mutationen die therapeutischen Möglichkeiten stark ein.

Pharmakologie - Gesundheit - 23.05.2025
Venöse Thromboembolien bei Kindern: Wirkstoff Rivoraxoban auch bei langfristiger Anwendung wirksam und sicher
Venöse Thromboembolien (VTE) stellen bei Kindern mit schweren Grunderkrankungen wie Herzfehlern oder Krebs eine bedrohliche Komplikation dar. Die Behandlung oder Vorbeugung von Thrombosen bedeutet im klinischen Alltag eine zusätzliche Herausforderung. Nachdem 2020 erstmals eine gezielt auf Kinder abgestimmte Therapie mit dem Wirkstoff Rivaroxaban erfolgreich getestet worden war, liegen nun erstmals Langzeitdaten vor, die den Nutzen der medikamentösen Behandlung auch bei langfristiger Anwendung bestätigen.

Gesundheit - 21.05.2025
Post-COVID-Syndrom: Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Fatigue
Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat in einer aktuellen Studie neue Erkenntnisse über das Post-COVID-Syndrom (PCS) und die Relevanz eines gesunden Magen-Darm-Traktes dabei gewonnen. Die Untersuchung, die kürzlich im Fachjournal Allergy veröffentlicht wurde, zeigt, dass PCS-Patient:innen veränderte Entzündungsmarker und eine gestörte Darmbarriere aufweisen, was zur Entwicklung von postviraler Fatigue beitragen könnte.

Gesundheit - Physik - 08.05.2025
Wichtiger Schritt zur Verbesserung von Diagnose und Therapie von Hirnmetastasen
Hirnmetastasen treten häufig als Folge fortgeschrittener Krebserkrankungen auf und sind trotz medizinischer Fortschritte nach wie vor mit einer schlechten Prognose verbunden. Nun hat ein internationales Expert:innengremium unter Leitung der Medizinischen Universität Wien und des LMU Klinikums München einen wichtigen Schritt zur Verbesserung von Diagnostik und Therapieüberwachung gesetzt.

Gesundheit - 24.04.2025
Stammzelltransplantation: Gute Zahngesundheit senkt Komplikationsrisiko
Orale Mukositis (OM) ist eine Entzündung der Mundschleimhaut und stellt eine häufige Komplikation bei Patient:innen nach einer allogenen Stammzelltransplantation dar. Obwohl der Prozentsatz der Betroffenen bei etwa 76 Prozent liegt, fehlen bisher Strategien zur Risikobewertung. Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat nun erstmals den bereits bekannten Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und OM-Risiko umfassend und systematisch analysiert.