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Biowissenschaften
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Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2025
Neue Methode zum präzisen Nachweis von Nanoplastik im Körper
Mit einem Durchmesser von weniger als 0,001 Millimeter können Nanoplastikpartikel in Körpergewebe eindringen und sich in Organen anreichern. Weil ihr präziser Nachweis im Körper nach wie vor schwer erbracht werden kann, gestaltet sich die Erforschung der gesundheitlichen Auswirkungen von Mikround Nanoplastik (MNP) weiterhin schwierig.
Biowissenschaften - 27.08.2025

Wälder sind komplexe Lebewesen unter Dauerstress. Hitzeperioden schwächen Bäume, Borkenkäfer nutzen diese Schwäche aus.
Biowissenschaften - Gesundheit - 08.08.2025

Nicht nur in Österreich bekommen Frauen ihre Kinder immer später. Das Problem: Grundsätzlich nimmt mit zunehmendem Alter auch die Wahrscheinlichkeit von Mutationen in unserer Erbinformation zu. Ob das auch bei spezieller mitochondrialer DNA der Fall ist, hat eine Studie mit Beteiligung der Johannes Kepler Universität Linz untersucht.
Biowissenschaften - Gesundheit - 08.08.2025
Kommunikation über Bläschen: Archaeen-Vesikel
Mikroorganismen im menschlichen Darm stehen in ständigem Austausch - untereinander und mit ihrem Wirt. Eine neue Studie der Medizinischen Universität Graz, veröffentlicht im Fachjournal Nature Communications, zeigt nun, wie Archaeen - eine bisher wenig erforschte Gruppe von Mikroorganismen - diesen Austausch über winzige Bläschen, sogenannte Vesikel, steuern.
Biowissenschaften - Chemie - 07.08.2025

Im ERC-Projekt HelixMold entwickelte ein Team der TU Graz eine Methode, um artifizielle Proteine am Computer zu designen, die als maßgeschneiderte Biokatalysatoren für die Synthese von Pharmazeutika oder den Abbau von Biopolymeren gedacht sind. ,,Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der man Enzyme - die Katalysatoren der Natur - für eine bestimmte Anwendung auf Knopfdruck herstellen kann", sagt Gustav Oberdorfer, der das Starting Grant Projekt HelixMold am Institut für Biochemie der TU Graz geleitet hat.
Biowissenschaften - Gesundheit - 30.07.2025
Krebszellen unter Druck
Krebszellen reagieren auf mechanischen Druck mit einem Energieschub, der ihnen hilft, DNA-Schäden zu reparieren und in beengten Umgebungen des Körpers zu überleben. Ein Team um Verena Ruprecht von der Universität Innsbruck und Sara Sdelci vom Centre for Genomic Regulation (CRG) in Barcelona hat diesen Schutzmechanismus von Krebszellen erstmals beschrieben.
Gesundheit - Biowissenschaften - 30.07.2025
Forscher der Montanuni entwickeln neues Schnelltestsystem
Die während der Covid-Pandemie zum Alltag gehörenden Schnelltests waren unangenehm und oft nicht sehr präzise. Ein am Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme an der Montanuniversität Leoben neu entwickeltes Schnelltestsystem könnte Abhilfe schaffen: Ähnlich einem Alkoholtester bläst man in ein Röhrchen und bekommt wenige Minuten später ein Ergebnis.
Pharmakologie - Biowissenschaften - 24.07.2025

Forscher*innen der JKU haben in einer neuen Studie die Bindungseigenschaften therapeutischer Antikörper untersucht. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Peter Hinterdorfer (Institut für Biophysik) wurden therapeutische Antikörper untersucht, die in der Krebstherapie eingesetzt werden. Dies könnte den Weg zu effektiveren Krebstherapien ebnen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 21.07.2025

Immunzellen werden zu ,,Mini-Hulks", um sich bei der Wanderung durch Gewebe abzustoßen und Platz zu schaffen Immunreaktionen beruhen auf der effizienten Bewegung von Immunzellen innerhalb der komplexen und geometrisch unvorhersehbaren dreidimensionalen Gewebe, aus denen unser Körper besteht. Jüngste Forschungen der Sixt-Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zeigen, wie Immunzellen ihr Zytoskelett nutzen um Kräfte auf ihre Umgebung auszuüben und sich so ihren Weg durch Gewebe bahnen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 14.07.2025
Erster Test zur Früherkennung von Multipler Sklerose entwickelt
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen Bluttest entwickelt, der es ermöglicht, das Risiko für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose (MS) bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome mit hoher Sicherheit zu erkennen. Damit könnten diagnostische und therapeutische Maßnahmen in Zukunft so früh gesetzt werden, dass der Ausbruch der Erkrankung verzögert oder sogar verhindert werden kann.
Gesundheit - Biowissenschaften - 11.07.2025

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Wissenschafter:innen des SickKids-Krankenhauses in Toronto, des Princess Margaret Cancer Centre, der Dalhousie University, der Universität Exeter (UK) und der Medizinischen Universität Wien hat eine bisher unbekannte Schutzstrategie von Zellen aufgedeckt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 08.07.2025

Einige Chlamydien können sich direkt von Wirtszelle zu Wirtszelle verbreiten Chlamydien sind bekannte Krankheitserreger des Menschen. Ein besseres Verständnis dieser Bakterien ist für ihre Bekämpfung essenziell. Ein Team von Mikrobiolog*innen der Universität Wien konnte nun zeigen: Einige Chlamydien verzichten vollständig auf eine infektiöse extrazelluläre Form und verbreiten sich stattdessen direkt von Wirtszelle zu Wirtszelle.
Biowissenschaften - 07.07.2025

Erstes hochwertiges Referenzgenom liefert Einblicke in Bauplan und Stammesgeschichte Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universitäten Wien und Wisconsin-Madison (USA) hat das Erbgut einer Asselspinne ( Pycnogonum litorale ) erstmals nahezu vollständig auf Chromosomenebene entschlüsselt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.07.2025
Vom Gen zum Verhalten: Was wir von Fischen lernen können
Aggression ist ein komplexes Verhalten. Es hängt von zahlreichen Faktoren wie den eigenen Erfahrungen, der Erziehung, dem sozialen Kontext, der Persönlichkeit sowie der Genetik ab. Den genetischen Einfluss darauf untersuchen Florian Reichmann und sein Team vom Lehrstuhl für Pharmakologie an der Med Uni Graz.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.07.2025
Multiple Sklerose: Stammzelltransplantationen können Myelin in Maus-Modell wiederherstellen
Induzierte neurale Stammzellen sind in der Lage, chronische Gewebeschädigungen im zentralen Nervensystem bei Mäusen zu reparieren. Das zeigen Forscher:innen der Universität Cambridge und der Universität Innsbruck in einer neuen Studie. Die Ergebnisse legen nahe, dass stammzellbasierte Therapien ein vielversprechender Ansatz zur Behandlung chronisch demyelinisierender Erkrankungen - insbesondere fortschreitender Multipler Sklerose - sein könnten.
Biowissenschaften - 03.07.2025

Wie sich Zelltypen und Signale zwischen Mutter und Foetus entwickelten Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien liefert neue Details, wie Zelltypen und Kommunikationsnetzwerke an der Schnittstelle zwischen Mutter und Foetus im Lauf der Stammesgeschichte über Millionen Jahre hinweg entstanden sind - ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis einer erfolgreichen Schwangerschaft bei Säugetieren.
Gesundheit - Biowissenschaften - 02.07.2025
Neue Erkenntnisse zur Interaktion von Mastzellen und Makrophagen
Eine aktuelle Studie unter Leitung von Philipp Starkl von der MedUni Wien zeigt, dass Mastzellen das Verhalten von Makrophagen auf bislang unbekannte Weise beeinflussen können. Die Forschung liefert neue Erkenntnisse zu den Interaktionen dieser Immunzellen bei Entzündungsprozessen sowie Immunabwehr und legt den Grundstein für die Entwicklung neuer immunmodulatorischer Therapiestrategien.
Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 02.07.2025

Neue Erkenntnisse über die Urgeschichte zweier großer nordeurasischer Sprachfamilien Woher stammen die uralischen Sprachen wie etwa Finnisch und Ungarisch oder das Jenisseische? Antworten könnte alte DNA liefern: Forscher*innen unter Beteiligung von Ron Pinhasi von der Universität Wien analysierten das Genom von 180 Individuen von der Wolga-Ural-Region bis zum Lena-Tal in Zentralsibirien im Zeitraum vom Mesolithikum (vor ca. Jahren) bis zur Bronzezeit (vor ca. Jahren).
Gesundheit - Biowissenschaften - 26.06.2025
Gebärmutterhalskrebs: neue Krebsvorstufen entdeckt
Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Zwei Studien von Forscher*innen der Medizinischen Universität Graz rund um Olaf Reich, Sigrid Regauer und Karl Kashofer verändern wesentlich unser Verständnis über diesen Krebs. Die neuen Ergebnisse zeigen erstmals: HPV-assoziierte Krebsvorstufen entwickeln sich am Gebärmutterhals häufig über sogenannte ,,dünne high-grade squamöse intraepitheliale Läsionen" (dünne HSIL) und damit oft an einem anderen für Krebs empfindlichen Ort des Gebärmutterhalses als bisher angenommen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.06.2025

Bereits kurzfristiger hoher Fruktosekonsum erhöht die Konzentration der Rezeptoren, an die bakterielle Giftstoffe binden können Infektionskrankheiten durch Bakterien und Viren zählen trotz medizinischer Fortschritte weiterhin zu den weltweit häufigsten Todesursachen. Welche Rolle könnte Fruchtzucker bei solchen Erkrankungen spielen?




