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Biowissenschaften
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Paläontologie - Biowissenschaften - 16.04.2024

Blütenpflanzen-ähnliche Blattadern starben aus und entwickelten sich im Laufe der Erdgeschichte mehrmals neu Laut einem Forschungsteam unter der Leitung von Paläontolog*innen der Universität Wien entwickelte sich die für Blütenpflanzen typische netzartige Blattäderung bereits deutlich früher als gedacht, starb aber mehrfach wieder aus.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.04.2024
Prone Adiposity: Forschungsprojekt untersucht Schwangerschaftsdiabetes
Bereits während der Schwangerschaft werden entscheidende Weichen für die Gesundheit des Kindes gestellt. Verschiedenste Einflüsse in dieser frühen Phase können die Anfälligkeit der heranwachsenden Kinder für bestimmte Krankheiten im späteren Leben prägen. Das neue Forschungsprojekt ,,Prone Adiposity", geleitet von Ursula Hiden von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Med Uni Graz , soll die weitreichenden Auswirkungen von Schwangerschaftsdiabetes auf das Adipositas-Risiko des Nachwuchses untersuchen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 05.04.2024
Die Membran, die den Embryo in der frühesten Entwicklungsphase umschließt
Ein Studienteam der MedUni Wien rund um den Genetiker Markus Hengstschläger hat anhand eines Modells aus Stammzellen früheste embryonale Entwicklungsphasen nachgestellt und so die Membran charakterisiert, die den Embryo umschließt und ihm Gestalt und Stabilität verleiht. Sie ist verantwortlich für die Spezifizierung und Organisation der Zellen des Embryos und erlaubt es ihm, kontrolliert zu wachsen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 05.04.2024

Die meisten Nervenzellen im menschlichen Gehirn erneuern sich nicht. So auch manche ihrer Bestandteile, die so alt sein können wie der Organismus selbst. Martin Hetzer, Molekularbiologe und Präsident des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), und Kolleg:innen haben nun bemerkenswert stabile Moleküle gefunden.
Biowissenschaften - Gesundheit - 04.04.2024
Vitamin D bei Multipler Sklerose: Wie sich das Sonnenvitamin bei Erkrankung auswirkt
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die in Österreich rund 13 500 Personen betrifft. Aufgrund der verschiedenen Verlaufsformen und Symptomatiken ist die ,,Krankheit der tausend Gesichter" schwer zu erforschen und zu behandeln.
Biowissenschaften - Gesundheit - 28.03.2024
Revolution der Wasserqualitätsanalyse: Mit DNA/RNA-Diagnostik ins 21. Jh
Aktuelle Erhebungen zeigen großes Potenzial & Bedarf für molekulargenetische Methoden bei Nachweis und Charakterisierung fäkaler Verschmutzungsquellen in Wasser. Eine globale Auswertung von über 1. Publikationen der letzten 30 Jahre belegt den erfolgreichen Einsatz von DNA/RNA-Analytik zur Realisierung wissenschaftlicher Studien über hygienische Wasserqualität und -sicherheit anhand mikrobiologischer Fäkalindikatoren und intestinaler Krankheitserreger.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.03.2024
Zellforschung: Neuer lysosomaler Dipeptidtransporter beschrieben
In einer kürzlich publizierten Forschungsarbeit, geleitet von Marko Roblek vom Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien, wird erstmals die Funktion eines bestimmten Proteins (SLC MFSD1) als Dipeptidtransporter beschrieben. Eine Dysregulation von MFSD1 wird mit Lebererkrankungen, Störungen in der Lymphozytenbildung sowie Tumormetastasierung assoziiert, sodass diese Proteine auch klinisch hoch relevant sind.
Biowissenschaften - Gesundheit - 28.03.2024
Neuronaler Schaltkreis für reduzierte Nahrungsaufnahme bei hohen Temperaturen entschlüsselt
Steigen die Temperaturen, sinkt der Appetit: Das lässt sich nach einem winterlichen Saunabesuch ebenso feststellen wie an einem hochsommerlichen Tag im Freien. Dass die Nahrungsaufnahme bei akuter Einwirkung von Hitze reduziert wird, ist auch wissenschaftlich belegt. Die genauen Hintergründe dafür waren allerdings bisher nicht bekannt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 27.03.2024
Energiebedarf für Funktionalität von T-Zellen entschlüsselt
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Loïc Dupré (Universitätsklinik für Dermatologie, MedUni Wien) hat in Experimenten jene koordinierende molekulare Achse identifiziert, die die Funktionsfähigkeit von T-Zellen steuert. Die Studie deckt auf, wie die Verfügbarkeit zellulärer Energie den Umbau des Aktin-Zytoskeletts steuert, eine zentrale zelluläre Aktivität, die die Fähigkeit von T-Zellen bestimmt, zu wandern und dynamische Kontakte herzustellen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 22.03.2024

Neues Modell kann Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen vorantreiben. In einem gemeinsamen Projekt der TU Wien und der MedUni Wien wurde das weltweit erste 3D-gedruckte ,,Gehirn-Phantom" entwickelt, das dem Aufbau von Gehirnfasern nachempfunden ist und mit einer speziellen Variante von Magnetresonanztomografie (dMRT) bildlich dargestellt werden kann.
Biowissenschaften - Gesundheit - 21.03.2024
Weltweit erstes hochauflösendes Gehirn aus dem 3D-Drucker entwickelt
In einem gemeinsamen Projekt der MedUni Wien und der TU Wien wurde das weltweit erste 3D-gedruckte ,,Gehirn-Phantom" entwickelt, das dem Aufbau von Gehirnfasern nachempfunden ist und mit einer speziellen Variante von Magnetresonanztomografie (dMRT) bildlich dargestellt werden kann. Wie ein wissenschaftliches Team unter Leitung der MedUni Wien und der TU Wien nun im Rahmen einer Studie gezeigt hat, kann mit Hilfe dieser Gehirnmodelle die Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose vorangetrieben werden.
Biowissenschaften - 21.03.2024

Ein internationales Team von Biologen - unter ihnen Markus Möst von der Universität Innsbruck - hat in tropischen Heliconius-Schmetterlingen erstmals eine direkte Verbindung zwischen einem Gen und dem Balzverhalten nachgewiesen. Ein bei der Kreuzung zweier Schmetterlingsarten weitergegebenes Gen ist verantwortlich dafür, dass Männchen beider Arten Weibchen mit roten Mustern bevorzugen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 18.03.2024
Genetische Grundlagen für die Evolution von Haaren im Krallenfrosch entdeckt
Die Entwicklung von Haaren war von zentraler Bedeutung für die Evolution der Säugetiere und damit auch des Menschen. Der evolutionäre Ursprung des genetischen Programms der Haare war bisher allerdings unbekannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Leopold Eckhart von der MedUni Wien konnte nun zeigen, dass wichtige Bestandteile der Haare und deren genetische Steuerung bereits in Amphibien entstanden sind.
Biowissenschaften - Physik - 11.03.2024

Universität Wien bei drei von insgesamt fünf FWF geförderten Emerging Fields Mit der zweiten Förderschiene der Exzellenzinitiative excellent=austria baut Österreich das Spitzenfeld der Grundlagenforschung weiter aus: Fünf Emerging Fields werden über 13 Standorte hinweg kooperative Forschungsprojekte zu Themen mit höchstem Innovationspotenzial starten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 29.02.2024

Die bionische Rekonstruktion, bei der funktionslose durch mechatronische Extremitäten ersetzt werden, kann Unfallpatient:innen Bewegungsfähigkeit und Lebenqualität zurückgeben. Die hochauflösende Übertragung von Informationen vom Gehirn zur Maschine bleibt jedoch eine anspruchsvolle Herausforderung.
Gesundheit - Biowissenschaften - 27.02.2024

Checkpoint PHDGH in Tumor-assoziierten Makrophagen beeinflusst Immunantwort und Tumorwachstum Eine aktuell in der hochkarätigen Fachzeitschrift Cellular & Molecular Immunology erschienene Studie eines Wissenschaftsteams der Universität Wien und der MedUni Wien lässt mit einem vielversprechenden Ergebnis aus der Tumorforschung aufhorchen: Das Enzym Phosphoglyceratdehydrogenase (PHDGH) wirkt als metabolischer Checkpoint bei der Funktion von Tumor-assoziierten Makrophagen (TAMs) und damit auf das Tumorwachstum.
Umwelt - Biowissenschaften - 23.02.2024

Neue Erkenntnisse ermöglichen genauere Vorhersage des Kohlenstoffkreislaufs Wärmere Böden beherbergen eine größere Vielfalt an aktiven Mikroben: Zu diesem Schluss kommen Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemforschung (CeMESS) der Universität Wien in einer neuen Studie in Science Advances .
Biowissenschaften - Informatik - 18.02.2024
Neue Methode für Analyse von Gehirnprozessen entwickelt
Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung von Adam Gosztolai von der MedUni Wien hat eine neue computergestützte Methode entwickelt, die es ermöglicht, neuronale Aktivitätsmuster im Gehirn verschiedener Lebewesen präzise zu analysieren und zu vergleichen. Die Methode namens MARBLE (MAnifold Representation Basis LEarning) nutzt moderne Algorithmen des maschinellen Lernens, um komplexe, dynamische Prozesse im Gehirn zu entschlüsseln, kann aber auch die Forschung in anderen Berichen voranbringen.
Biowissenschaften - 15.02.2024

ISTA-Forschende analysieren Hirnregion mithilfe von Lichtblitzen, Hochdruck-Gefrieren und Brechen Ängste und Abhängigkeiten können unser Leben sehr negativ beeinflussen. Sie zu kontrollieren ist herausfordernd, da sie von komplexen neuronalen Schaltkreisen in unserem Gehirn gesteuert werden. Die molekularen Mechanismen dieser Schaltkreise besser zu verstehen, könnte helfen, bei möglichen Fehlfunktionen einzugreifen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 13.02.2024
Markus Hengstschläger neuer Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Stammzellforschung
Markus Hengstschläger, Leiter des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik an der Medizinischen Universität Wien, ist neuer Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Stammzellforschung (ASSCR, Austrian Society for Stem Cell Research). Hauptziele sind die nationale und internationale Vernetzung von Stammzellforscherinnen und Stammzellforschern in Österreich, die Förderungen von jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, die Vermittlung der Bedeutung dieses Forschungsgebietes für die Medizin und der ethische Diskurs.




