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Umwelt
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Umwelt - Sozialwissenschaften - 19.09.2024
20 Jahre Mikroplastik-Forschung: Zeit zu handeln
Die Wissenschaft hat mehr als genügend Beweise geliefert, um ein kollektives und globales Konzept zur Bekämpfung der sich weiter ausbreitenden Plastikverschmutzung zu erarbeiten. Zu diesem Befund kommt ein internationales Forschungsteam mit Beteilung der Umweltpsychologin Sabine Pahl von der Universität Wien.
Biowissenschaften - Umwelt - 17.09.2024

Evolutionsbiolog*innen konnten zeigen, dass ähnliche Fortbewegung und Lebensräume für die Ohrform entscheidender sind als evolutionäre Verwandtschaft Eine neue Studie zeigt die Überraschende Evolution im Innenohr von Säugetieren.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - Umwelt - 12.09.2024

Im Gegensatz zu einjährigen Pflanzen bietet mehrjähriger Weizen ein diverseres Mikrobiom und belastet Böden und Umwelt deutlich weniger. Dies konnten Forschende des Instituts für Umweltbiotechnologie der TU Graz nun nachweisen. Der Anbau einjähriger Getreidepflanzen ist belastend für die Natur. Jedes Jahr müssen die Böden neu gepflügt und bepflanzt werden, die Pflanzen benötigen eine recht große Menge an Wasser sowie Pestiziden und weiteren Chemikalien.
Umwelt - Geowissenschaften - 29.08.2024

Erstmals Artenverlust durch Ökologische Krise vor 5,5 Millionen Jahren quantifiziert Vor rund 5,5 Millionen Jahren erlebte das Mittelmeer nach der Abtrennung vom Atlantik eine Ökologische Krise. Eine internationale Studie unter der Leitung von Konstantina Agiadi von der Universität Wien konnte nun erstmals beziffern, wie tiefgreifend und langandauernd der daraus folgende Biodiversitätsverlust war: Nur 11 Prozent der damals ausschließlich im Mittelmeer heimischen Arten Überlebten die Krise, und bis zur Erholung der Artenvielfalt dauerte es mehr als 1,7 Millionen Jahre.
Umwelt - Sozialwissenschaften - 26.08.2024

Eine neue Studie zeigt deutlich, wie wichtig es ist, den Konsens unter Klimawissenschafter*innen zu betonen Klimawissenschafter*innen sind sich seit langem einig, dass menschliche Aktivitäten weitgehend für den Klimawandel verantwortlich sind. In ihrer neuen Studie konnten die Studienleiterinnen Sandra Geiger von der Universität Wien und Bojana Veckalov von der Universität Amsterdam zeigen, dass die Betonung des wissenschaftlichen Konsens hinsichtlich des Klimawandels Menschen dazu bringt, den menschengemachten Klimawandel auch als solchen wahrzunehmen.
Umwelt - Biowissenschaften - 14.08.2024

Forschungsteam findet unkonventionelle Energiequelle für kürzlich entdeckte "grüne" nitrifizierende Bakterien Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft (CeMESS) der Universität Wien hat herausgefunden, dass die 2015 von ihnen entdeckten Comammox-Bakterien mit der stickstoffreichen organischen Verbindung Guanidin als einziger Energieund Stickstoffquelle wachsen können.
Physik - Umwelt - 06.08.2024

Wie sich Mikroplastik-Partikel im Ozean ausbreiten, hängt von mikroskopischen Details ab. An der TU Wien gelang es nun, das Verhalten dieser Partikel genau zu charakterisieren. Mikroplastik ist ein weltweites Problem: Es gelangt in Flüsse und Meere, es reichert sich in Lebewesen an und stört ganze Ökosysteme.
Geowissenschaften - Umwelt - 01.08.2024

Atmosphären-, Ozeanund Klimaforscherin Caroline Muller zur Professorin befördert Caroline Muller , eine der ersten Klimawissenschafter:innen am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), wurde soeben zur Professorin befördert. Hier spricht sie darüber, was Delfine mit ihrer Faszination für Wolken zu tun haben und wie sich die Rekordtemperaturen der Meere auf den bevorstehenden Wechsel zum Wetterphänomen La Niña in diesem Sommer auswirken könnten.
Umwelt - 23.07.2024

Eine der ersten großen Studien über Abriebemissionen von Schienenfahrzeugen zeigt, dass vor allem entlang von Bahnstrecken eine Menge mit Schwermetallen belasteter Feinstaub entsteht. Neben den Abgasemissionen haben die Abriebemissionen von Reifen und Bremsen bei der Bewertung der Umweltauswirkungen des Verkehrs zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Wirtschaft - Umwelt - 17.07.2024
Innsbrucks Tourismusforschung ist top
Die Universität Innsbruck nimmt eine führende Rolle in der Tourismusforschung in Österreich ein. Das zeigt eine vor kurzem präsentierte Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft. Diese beleuchtet die vielfältige und dynamische Forschungslandschaft in Österreich und hebt die zentrale Position der Universität Innsbruck hervor.
Biowissenschaften - Umwelt - 09.07.2024

Von der Busscheibe ins DNA-Labor: Postbusse machen die Vielfalt an Fluginsekten in Österreich sichtbar. Die Uni Innsbruck startet ein innovatives Projekt zur Erfassung der Insekten-Biodiversität. Wischen und wissen, welche Insekten in Österreich fliegen: Beim neuen Biodiversitäts-Projekt des Instituts für Zoologie der Universität Innsbruck helfen öffentliche Verkehrsmittel in Tirol, Kärnten, Niederund Oberösterreich die Vielfalt an Kleinstlebewesen zu untersuchen.
Umwelt - 09.07.2024

Eine der ersten großen Studien zu den Abriebsemissionen von Schienenfahrzeugen belegt, dass besonders entlang von Bahntrassen viel mit Schwermetallen belasteter Feinstaub entsteht. Neben Abgasemissionen haben Abriebsemissionen von Reifen und Bremsen bei der Bewertung der Umweltbelastung durch Verkehr zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Geowissenschaften - Umwelt - 18.06.2024
Erdbeben ändern Flussverläufe
Ein internationales Wissenschaftsteam unter Beteiligung des Salzburger Geologen Christoph von Hagke hat herausgefunden, dass vor rund 2500 Jahren ein Erdbeben den Lauf des Ganges (Indien) abrupt geändert hat. Durch das Naturereignis wurde der Hauptkanal des Ganges im heutigen Bangladesch umgeleitet, d.h. eine sogenannte Fluss-Avulsion hervorgerufen, die das damalige Landschaftbild drastisch verändert hat.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - Umwelt - 05.06.2024

Über Bewässerung mit aufbereitetem Abwasser und Klärschlamm kommen Reifenadditive in das Blattgemüse Dass in kommerziell verkauftem Obst und Gemüse Rückstände aus Medikamenten vorhanden sind, ist wissenschaftlich schon vielfach untersucht. Aber auch chemische Stoffe aus Reifenabrieb, sogenannte Additive, finden ihren Weg in die Nahrungskette.
Umwelt - Geowissenschaften - 04.06.2024

Mehrere Hundert Millionen Menschen könnten 2100 in Gebieten leben, in denen das Grundwasser keine Trinkwasserqualität mehr hat Grundwasser bildet das größte ungefrorene Süßwasserreservoir der Welt und ist für das Leben auf der Erde von entscheidender Bedeutung. Wie sich die globale Erwärmung auf dessen Temperatur auswirkt und was das für Mensch und Natur bedeutet, haben Forscher*innen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit Beteiligung der Universität Wien jetzt untersucht.
Umwelt - Sozialwissenschaften - 28.05.2024

Nachhaltige Landnutzung als ein Schlüssel gegen nichtheimische Arten Die Verschleppung von Pflanzenund Tierarten in neue Regionen durch den Menschen nimmt weltweit rasant zu. Manche dieser nichtheimischen Arten haben massive Auswirkungen, da sie Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen. Unklar war bislang, ob es bei der Ausbreitung solcher invasiver Arten Unterschiede zwischen Gebieten, die von indigenen Bevölkerungen betreut werden, und anderen Regionen gibt.
Umwelt - Biowissenschaften - 13.05.2024
Neue Gruppe im BOKU RiverLab
Markus Holzner hat sich mit seinem Team zur "Umweltströmungsdynamik" vor kurzem dem Wasserbaulabor angeschlossen. Der gebürtige Südtiroler war vormals Swiss National Science Foundation (SNSF) Professor am Institut für Umweltingenieurwesen der ETH Zürich und Gruppenleiter an der Eawag und WSL, zweier Forschungsinstitute des ETH-Bereichs.
Umwelt - Medien - 02.05.2024

Die Folgen der Erderwärmung führen dazu, dass der in Tundren eingeschlossene Kohlenstoff vermehrt freigesetzt wird. In der bisher umfangreichsten Meta-Analyse von experimentellen Erwärmungsstudien zeigt ein internationales Forscher:innen-Team nun, dass diese Entwicklungen die Tundra von einer Kohlenstoffsenke potenziell in eine Kohlenstoffquelle verwandeln könnte.
Biowissenschaften - Umwelt - 30.04.2024

Genduplikation macht Anpassung des Photosynthesemechanismus bei Luftpflanzen (Tillandsia) möglich Forscher*innen der Universität Wien ist gemeinsam mit Kolleg*innen aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und den USA ein wichtiger Durchbruch beim Verständnis der genetischen Faktoren gelungen, die die Evolution eines bestimmten Photosynthesemechanismus bei Ananasgewächsen beeinflussen, um die Wassernutzung effizienter zu gestalten.
Umwelt - 29.04.2024

Nur wenige Baumarten sind flexibel genug, um ein Jahrhundert des rasanten Klimawandels zu Überstehen Europas Wälder wurden durch den Klimawandel bereits stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch Dürre und Borkenkäfer sind bereits tausende Hektar an Bäumen abgestorben. Wissenschafter*innen der Universität Wien und der Technischen Universität München (TUM) haben nun untersucht, mit welchen Bäumen sinnvoll wieder aufgeforstet werden kann.




