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Umwelt
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Biowissenschaften - Umwelt - 27.05.2020

Wie konnte sich das Ohr der Säugetiere - mit seinen kleinsten Knöchelchen des Skelettes - an die unterschiedlichsten Funktionsund Umweltbedingungen am Land, im Wasser und an der Luft anpassen? Dieses Rätsel versuchen Evolutionsbiolog*innen um Philipp Mitteröcker von der Universität Wien zu lösen. Ihr Fazit: Die Integration der Knochen des ursprünglichen Kiefergelenks in das Ohr der Säugetiere hat die evolutionäre Freiheit für eine unabhängige Anpassung des Ohres erst möglich gemacht.
Physik - Umwelt - 26.05.2020

Wasserstoff-Forschende der TU Graz haben gemeinsam mit dem Grazer Start-Up Rouge H2 Engineering ein kostengünstiges Verfahren zur dezentralen Erzeugung von hochreinem Wasserstoff entwickelt.
Umwelt - Chemie - 13.05.2020

Ultraschnelles Partikelwachstum durch Ammoniak und Salpetersäure: Wenn in asiatischen Mega-Cities Winter-Smog herrscht, misst man in den Straßen mehr Feinstaub, als es eigentlich geben dürfte. Ein internationales Team mit Beteiligung von ForscherInnen der Universitäten Wien, Innsbruck und Frankfurt hat jetzt herausgefunden, dass vor allem Salpetersäureund Ammoniak- Dämpfe zur Bildung weiterer Feinstaubpartikel beitragen.
Umwelt - Gesundheit - 04.05.2020
Dank grenzenloser Vielfalt: Der Wald als "Alleskönner"
Seine grenzenlose Biodiversität macht den Wald zum ,,Alleskönner". Er kühlt und hat vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen. Insbesondere die Urwälder gelten als ,,Apothekenschrank" der Natur. Außerdem ist im artenreichen Lebensraum Wald eine große Anzahl natürlicher Wirtstiere vorhanden, die Krankheitserreger abfangen, bevor sie auf den Menschen übergehen.
Umwelt - Geowissenschaften - 28.04.2020

Software LipidCreator ermöglicht gezielte Charakterisierung von 60 Lipidklassen in Zellen mittels Massenspektrometrie Die vielfältigen Funktionen der Lipide im Körper, z.B. als Blutfette oder bei der Blutgerinnung, versucht die Forschung zunehmend zu nutzen, um Erkrankungen besser zu verstehen und vorhersagen zu können.
Umwelt - 23.04.2020

Eine Forschungsexpedition im Jahr 2017 und detaillierte Archivdaten aus den 1950erund 60er-Jahren liefern Jakob Abermann vom Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz das Material für eine Gletscherstudie, deren Ergebnisse soeben im Journal of Glaciology erschienen sind. ,,Wir arbeiten an einer lokalen Eiskappe in Nordgrönland, die mit einer vertikalen Wand von 20 bis 30 Meter Höhe endet", berichtet Abermann.
Gesundheit - Umwelt - 22.04.2020

Dank einer neuen Methode kann das Erbgut von SARS-CoV-2 erstmals im Zulauf österreichischer Kläranlagen nachgewiesen werden. So lässt sich ein regionales Auftreten der Viren frühzeitig erkennen. Die große Frage nach der Dunkelziffer der mit SARS-CoV-2 infizierten Personen beschäftigt derzeit verschiedene wissenschaftliche Disziplinen.
Umwelt - Biowissenschaften - 16.04.2020

Eine kürzlich in der angesehenen Fachzeitschrift "Conservation Letters" veröffentlichte Studie mit Beteiligung österreichischer Forscher*innen zeigt, dass das Festhalten am Wirtschaftswachstum die biologische Vielfalt massiv gefährdet. Dennoch setzen die meisten Strategien für den Erhalt der Biodiversität auf weiteres Wirtschaftswachstum.
Umwelt - Biowissenschaften - 06.04.2020

Die Beliebtheit von invasiven Arten erschwert deren Kontrolle Die äußeren Werte zählen: Ihre Attraktivität - ihr Charisma - hat einen erheblichen Einfluss auf die Einschleppung und das Image gebietsfremder Arten und kann sogar deren Eindämmung behindern. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Czech Academy of Sciences und des deutschen Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei mit Beteiligung von Forscher*innen um Franz Essl von der Universität Wien hat den Einfluss von Charisma auf den Umgang mit gebietsfremden Arten untersucht.
Umwelt - Informatik - 12.03.2020

Ein neues Computermodell ermöglicht die Entwicklung von effizienteren Reinigungssystemen Forscher*innen um Thilo Hofmann vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaften der Universität Wien haben ein Computermodell basierend auf neuronalen Netzwerken entwickelt, mit dem die Eigenschaften und das Verhalten von Schadstoffbindungen vorhergesagt werden können.
Physik - Umwelt - 09.03.2020

Uran ist nicht gleich Uran: Je nachdem, ob die Freisetzung des chemischen Elements durch die zivile nukleare Industrie oder als Fallout von Atomwaffentests erfolgt, variiert das Verhältnis der beiden anthropogenen - also vom Menschen gemachten - Uranisotope 233U und 236U. Diese Erkenntnis eines internationalen Teams rund um Physiker*innen der Universität Wien bildet einen vielversprechenden neuen "Fingerabdruck" zur Identifizierung von radioaktiven Emissionsquellen und eignet sich auch ausgezeichnet als Umweltindikator in Meeresströmungen, wie dargestellt wird.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.02.2020

Biologische Vielfalt erhöht die Effizienz des Energieaustauschs im Grünland. Pflanzen beziehen ihre Energie aus der Sonne. Alle anderen Lebewesen müssen fressen, um zu leben. Doch wie funktioniert der Energiefluss in Ökosystemen und gibt es einen Unterschied zwischen Ökosystemen mit vielen und solchen mit wenigen Arten? Diesen Fragen gingen Forscherinnen und Forscher mit Daten aus einem großen Biodiversitätsexperiment in einem ganzheitlichen Ansatz nach.
Biowissenschaften - Umwelt - 24.02.2020

Die Wasserqualität der heimischen Gewässer hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Es sind jedoch andere Faktoren, die einen Einfluss auf die Anzahl und Vielfalt unserer Fische haben. Erstmals wurden diese und andere Einflussfaktoren in einer groß angelegten Studie zum alpinen Fischbestand in ganz Nord-, Ostund Südtirol berücksichtigt und miteinander kombiniert.
Biowissenschaften - Umwelt - 17.02.2020

Ein Team unter der Leitung von Gerhard J. Herndl von der Universität Wien gemeinsam mit Kolleg*innen aus China und den USA hat neue Erkenntnisse zum Stoffwechsel in den tiefen Schichten der Ozeane gewonnen. Es zeigte durch eine Kombination von verschiedenen Messtechniken, dass Ammonium-oxidierende Crenarchaea und Nitrit-oxidierende Bakterien nicht nur eine wichtige Rolle im Stickstoff-, sondern auch im Kohlenstoffkreislauf des Ozeans spielen.
Biowissenschaften - Umwelt - 07.02.2020

Der Stickstoffkreislauf im küstennahen Meer ist sehr wichtig für den Abbau von überschüssigen Nährstoffen, die aus den Flüssen ins Meer gespült werden. Trotzdem sind viele seiner Aspekte immer noch nicht ausreichend erforscht. Einem internationalen Team mit Beteiligung von Wissenschafter*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien ist es nun gelungen, ein lange ungelöstes Rätsel in einem Schlüsselprozess des marinen Stickstoffkreislaufs aufzuklären.
Umwelt - Biowissenschaften - 29.01.2020

Neue Studie simuliert Entwicklungen der Landwirtschaft und des Klimas Intensive landwirtschaftliche Nutzung wirkt sich stark auf die Artenvielfalt aus. Der Klimawandel könnte die Landwirtschaft in Zukunft aber als Hauptursache der Biodiversitätskrise ablösen. Modellrechnungen dazu waren bislang selten, weil Vorhersagen über die Entwicklung der Landwirtschaft schwierig sind.
Umwelt - Transport - 21.01.2020

Forschende der TU Graz entwickelten gemeinsam mit internationalen Partnern ein Messverfahren, das erstmals Partikel unter 10 Nanometern misst und zur Durchsetzung zukünftiger, strengerer Abgasnormen beitragen wird. Weiteres Bildmaterial zum Download am Ende der Meldung Im Dezember 2019 präsentierte die Europäische Kommission ihren ,, Green Deal ", mit dem sie die EU bis 2050 klimaneutral machen möchte, um zum einen die Umwelt zu schützen und zum anderen Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern.
Biowissenschaften - Umwelt - 15.12.2019

Als attraktive Tierchen würden Milben wohl bei den wenigsten durchgehen. Tobias Pfingstl vom Institut der Biologie der Universität Graz kann ihnen allerdings sehr viel abgewinnen. Er beschäftigt sich vor allem mit Arten, die in Küstenregionen beheimatet sind und damit sowohl unter Wasser als auch an Land überleben können.
Umwelt - Wirtschaft - 04.12.2019

Anna ist Spanierin, Tomas Chilene. Beide forschen an der Universität Graz für ihre Doktorarbeit zu Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft, englisch Circular Economy. Im Bemühen, die Treibhausgasemissionen zu senken, ist sie von großem Interesse. Ihr Ziel: Ressourcen möglichst effizient zu nutzen und Abfall zu minimieren.
Umwelt - Maschinenbau - 03.12.2019

Wie nachhaltige Energiebereitstellung auf regionaler Ebene gelingen kann, soll ein neues Forschungszentrum der TU Wien und Glock Privatstiftung zeigen. Regionales Obst wird heute gerne gekauft. Aber woher bekommt man regionale Energie? Wenn wir die Klimakrise meistern wollen, müssen wir von fossilen Energieträgern im Energieund Transportsektor vollständig wegkommen.




