Intensive landwirtschaftliche Nutzung hat massiven Einfluss auf die biologische Vielfalt (Foto: Pixabay)
Intensive landwirtschaftliche Nutzung hat massiven Einfluss auf die biologische Vielfalt (Foto: Pixabay) - Eine kürzlich in der angesehenen Fachzeitschrift "Conservation Letters" veröffentlichte Studie mit Beteiligung österreichischer Forscher*innen zeigt, dass das Festhalten am Wirtschaftswachstum die biologische Vielfalt massiv gefährdet. Dennoch setzen die meisten Strategien für den Erhalt der Biodiversität auf weiteres Wirtschaftswachstum. Die Wissenschafter*innen fordern ein Umdenken hin zu alternativen Szenarien. Der globale Biodiversitätsverlust und seine gravierenden Folgen - Weltweit sind laut dem im Jahr 2019 vorgelegten Bericht des Weltbiodiversitätsrates eine Million Arten von Tieren und Pflanzen vom Aussterben bedroht. Dieser drastische Artenverlust ist nicht zuletzt auf die Übernutzung der natürlichen Ressourcen des Ökosystems Erde zurückzuführen. Die Erosion der Artenvielfalt hat auch dramatische Folgen für die Gesellschaft, besonders unter dem Einfluss der Klimakrise, da nur intakte artenreiche Ökosysteme jene Leistungen erbringen können, von denen das Wohlergehen der Menschen abhängt. Wissenschafter*innen aus zwölf Ländern, darunter sieben österreichische Forscher der Universität für Bodenkultur, der Universität Wien und des Umweltbundesamts, zeigen in der neuen Studie, wie Wirtschaftswachstum zum Verlust von biologischer Vielfalt beiträgt.
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