Immunzellen der Leber: Schneller und reichhaltiger, als gedacht

BU: Die Aufnahme aus dem Fluoreszenzmikroskop zeigt neutrophile Granulozyten (gr
BU: Die Aufnahme aus dem Fluoreszenzmikroskop zeigt neutrophile Granulozyten (grün), sowie weitere Immunzellen (pink, gelb, weiß), welche in Lebergewebe (blau und türkis) einwandern. ©Stefan Salcher
BU: Die Aufnahme aus dem Fluoreszenzmikroskop zeigt neutrophile Granulozyten ( grün ), sowie weitere Immunzellen (pink, gelb, weiß), welche in Lebergewebe (blau und türkis) einwandern. ©Stefan Salcher - Wie verhalten sich Entzündungszellen der Leber, während sie außerhalb des Körpers an einer Maschine maschinell durchblutet und für die Transplantation vorbereitet werden? Auf diese Frage liefert ein Innsbrucker Team aus TransplantationschirurgInnen und Hämato-OnkologInnen eine erste Antwort: Sie werden schneller und zahlreicher aktiviert und umverteilt, als bisher angenommen. Die neuen Erkenntnisse sind für künftige Konzepte der Organbehandlung vor Transplantationen höchst relevant. Mit der Technik der Normothermen Maschinenperfusion (NMP) werden an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantationsund Thoraxchirurgie (VTT) unter der Leitung von Stefan Schneeberger Spenderorgane außerhalb des Körpers gezielt therapiert und verbessert. Im Rahmen von organLife , der an der Klinik angesiedelten Plattform für Organregeneration und -therapie, wird intensiv und erfolgreich am Einfluss der NMP auf Spenderorgane geforscht. ,,Ein wesentlicher Vorteil der Maschinenperfusion ist die Möglichkeit, die Qualität eines Spenderorgans vor der Transplantation quasi im Live-Modus beurteilen zu können", meint Stefan Schneeberger, an dessen Klinik mittlerweile drei normotherme Leberperfusionsmaschinen zur Verfügung stehen, eine davon ausschließlich für Schulungsund Forschungszwecke.
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