Hallstatt: 3.000 Jahre alte Darmparasiten von Bergleuten untersucht

ÖAW/DanielHinterramskogler
ÖAW/DanielHinterramskogler
ÖAW/DanielHinterramskogler - Wiener Forscher:innen konnten die weltweit ersten Gensequenzen des menschlichen Spulwurms aus der Bronzezeit und die ersten Gensequenzen von prähistorischen Parasiten aus Österreich gewinnen. Untersucht wurden Exkremente von prähistorischen Bergleuten in Hallstatt. Das berichtet ein Team von MedUni Wien, Österreichischer Akademie der Wissenschaften und Naturhistorischem Museum Wien im Fachjournal Nature Scientific Reports. Eine interdisziplinäre Studie an über 3.Jahre alten menschlichen Exkrementen ermöglicht neue Einblicke in Gesundheit und Ernährung in der Urgeschichte. Forscher:innen der MedUni Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und des Naturhistorischen Museums Wien analysierten den Befall der prähistorischen Bergleute von Hallstatt mit Darmparasiten und konnten dadurch Erkenntnisse zu deren Lebensbedingungen und Ernährungsgewohnheiten gewinnen. Erstmals Spulwurm aus der Bronzezeit sequenziert. Man hat Exkremente bis vor kurzem vor allem mikroskopisch analysiert.
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