Quanten-Effekt erstmals bewiesen: Die Spin-Rotations-Kopplung

1/2 Bilder   Die Anlage am ILL in Grenoble    Quanten-Effekt erstmals bewiesen:
1/2 Bilder Die Anlage am ILL in Grenoble Quanten-Effekt erstmals bewiesen: Die Spin-Rotations-Kopplung, Copyright: ©2019 Laurent Thion/ILL Quanten-Effekt erstmals bewiesen: Die Spin-Rotations-Kopplung, Copyright: ©2019 Laurent Thion/ILL
1/2 Bilder Die Anlage am ILL in Grenoble Quanten-Effekt erstmals bewiesen: Die Spin-Rotations-Kopplung , Copyright: ©2019 Laurent Thion/ILL Quanten-Effekt erstmals bewiesen: Die Spin-Rotations-Kopplung, Copyright: ©2019 Laurent Thion/ILL - Vor über 30 Jahren wurde er vorausgesagt, nun konnte der Effekt von einem Team der TU Wien erstmals nachgewiesen werden: Der Spin von Neutronen zeigt eine bestimmte Art von Trägheit. Stellen wir uns vor, wir tanzen über die Wiese und drehen uns dabei rasch um die eigene Achse. Und irgendwann hopsen wir dabei auf ein rotierendes Karussell. Die Drehung des Karussells beeinflusst augenblicklich unsere eigene Rotation, ein Drehimpuls wird übertragen - je nachdem, wie gut unser Gleichgewichtssinn trainiert ist, endet das möglicherweise schmerzhaft. Kann man ähnliche Effekte auch bei Quantenteilchen beobachten? Nach jahrelanger Vorarbeit gelang es nun einem Team der TU Wien, den Eigendrehimpuls von Neutronen zu untersuchen, die von einem nichtrotierenden in ein rotierendes Bezugssystem überwechseln. Dazu musste eine neuartige Magnetspule entwickelt werden, die den Neutronenstrahl einem rotierenden Magnetfeld aussetzt. Dabei wurde nachgewiesen: Ähnlich wie klassische Objekte zeigt der Spin des Neutrons eine gewisse Trägheit, obwohl der Neutronen-Spin selbst keine Masse besitzt und grundsätzlich nur mit den Gesetzen der Quantenphysik verstanden werden kann.
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