Durch einen dünnen Lichtwellenleiter (links) kommt das Signal, im etwa 2 Mikrometer schmalen Graphen-Streifen entsteht dadurch dann elektrischer Strom. Graphen - eine zweidimensionale Schicht aus Kohlenstoff-Atomen - kann Licht in elektrischen Strom umwandeln.
An der TU Wien wird erforscht, welche technologischen Möglichkeiten Graphen bietet. Nun gelang es, Graphen-Lichtdetektoren mit gewöhnlichen Halbleiterchips zu kombinieren. Information wird heute meist in Form von Licht übertragen - etwa in Glasfaserkabeln. Unsere Computerchips allerdings arbeiten elektronisch. Irgendwo zwischen optischem Daten-Highway und elektronischem Computerchip müssen also mit Hilfe von Licht-Detektoren Photonen in Elektronen konvertiert werden. An der TU Wien ist es nun gelungen, einen Graphen-Photodetektor direkt mit einem herkömmlichen Silizium-Chip zu kombinieren. Damit lässt sich Licht aus allen wichtigen Telekommunikations-Frequenzen in elektrische Signale umwandeln.
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