Mit Laserstrahlen Sprengstoff finden

Eine Erfindung der TU Wien weist Chemikalien auf große Distanz nach - selbst wenn sie im Inneren von Behältern verborgen sind. Das Raman-Spektrometer sendet einen Laserstrahl aus, das vom untersuchten Objekt gestreute Licht wird durch einen Spiegel (links) fokussiert. Bernhard Zachhuber - mit einem Plastikbehälter, in den dessen Inhalt sich mit dem Raman-Spektrometer bestimmen lässt. Daneben: Engelene Chrysostom, Georg Ramer, Christoph Gasser Von explosiven Substanzen hält man gern etwas Abstand, doch um sie aufzuspüren und chemisch nachzuweisen ließ sich ein recht enger bisher nicht vermeiden. An der TU Wien wurde nun eine Methode entwickelt, Chemikalien auch in geschlossenenen Gefäßen auf eine Entfernung von über hundert Metern genau zu untersuchen. Das Licht eines Laserstrahls wird von verschiedenen Substanzen auf charakteristische Weise gestreut - dadurch lässt sich sogar der Inhalt eines Containers chemisch analysieren ohne ihn zu öffnen. ,,Chemischer Fingerabdruck" im gestreuten Licht - ,,Die Methode, die wir verwenden, ist die Raman-Spektroskopie", sagt Professor Bernhard Lendl vom Institut für Chemische Technologien und Analytik der TU Wien.
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