Walter Hälg Preis 2015 für Helmut Rauch

Helmut Rauch wurde der diesjährige Walter Hälg Preis der ,,European Neutron Scattering Association" verliehen. Dieser Preis gilt als die höchste Auszeichnung der Neutronenphysik. Die Zuerkennung erfolgte auf Grund seiner vielbeachteten Arbeiten auf dem Gebiet der experimentellen Neutronenphysik, insbesonders im Bereich der Neutronenoptik und speziell für die Entwicklung des ersten Neutroneninterferometers. Dieses wurde 1974 erstmals am TRIGA Reaktor des Atominstituts erprobt und anschließend weltweit für neuartige Quantenexperimente eingesetzt. Zahlreiche neuartige Quantenexperimente wurden dadurch realisierbar und die angesprochene Technik wurde später für andere Teilchen (Atome, Moleküle, Cluster) übertragen. Dazu gehören Experimente zum Schrödinger Katzenphänomen, zur Quanten-Nichtlokalität, zur Quanten-Kontexualität und zum Cheshire Katzen Phänomen. Den Großteil der Experimente hat Rauch am Hochflussreaktor in Grenoble durchgeführt.
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