Die ersten Ergebnisse des EU-Rankings "U-Multirank" zeigt sowohl Stärken, als auch Handlungsbedarf im Hochschulbereich auf (Montage: Copyright: U-Multirank; Universität Wien).
Die Universität Wien überzeugt im neuen U-Multirank einmal mehr mit ihrer Forschungsleistung und der starken internationalen Vernetzung. Dieses EU-Ranking zeigt aber auch den Investitionsbedarf an Österreichs Universitäten auf. So kann die Universität Wien nicht in allen Studien die notwendigen Rahmenbedingungen bieten, um in der Kategorie "Studiendauer" mit anderen Universitäten mithalten zu können. Das von der EU finanzierte "mehrdimensionale" Verfahren des Hochschulranking U-Multirank ist ein Pilotprojekt und bricht mit den herkömmlichen Ansätzen von Uni-Rankings. Neu ist, dass die Hochschulen anhand eines breiten Spektrums von Faktoren in fünf Kategorien bewertet werden: Ansehen der Forschung, Qualität von Lehre und Lernumfeld, internationale Ausrichtung, Abschneiden beim Wissenstransfer und Beitrag zur regionalen Entwicklung. "Da die klassischen gesamtuniversitären Rankings, die Universitäten oder ganze Fächerspektren auf eine Zahl reduzieren, weder für Universitätsleitungen noch für Studierende wirklich Informationswert haben, versucht die EU mit dem Projekt U-Multirank einen neuen Weg zu gehen", so Rektor Heinz W. Engl. Das System will mit Hilfe eines mehrdimensionalen Ansatzes eine objektivere Bewertung ermöglichen.
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