MedUni Wien entwickelt eine kostengünstige Chiptechnologie für die medizinische Diagnose

Die Medizinische Universität Wien koordiniert ein europäisches Forschungsprojekt (OCTCHIP) , bei dem Ingenieure und Wissenschafter eine kostengünstige miniaturisierte Chiptechnologie für die verbesserte medizinische Diagnose, z.B. in der Augenheilkunde, entwickeln. Die Technologie der integrierten Optik kann Wegbereiter für eine breitere Anwendung der optischen Kohärenztomografie (OCT) in der medizinischen Versorgung werden. Das Projekt wird aus Mitteln des EU-Programms Horizon 2020 finanziert. In den nächsten vier Jahren wird ein aus IngenieurInnen und WissenschafterInnen europäischer Forschungseinrichtungen und der Industrie bestehendes Forschungsteam eine neue optische Technologie für eine kostengünstige miniaturisierte OCT entwickeln. Diese Technologie soll in ein ophthalmologisches Diagnosegerät integriert und gemeinsam mit ÄrztInnen des Wiener Allgemeinen Krankenhauses getestet werden. Ziel ist es, die Herstellungskosten drastisch zu senken und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der OCT-Technologie zu verbessern, die als bildgebendes Verfahren bei der Diagnose und der Überwachung der Behandlung verbreiteter Augenerkrankungen, wie der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), der diabetischen Retinopathie (DR) und des Glaukoms, etabliert ist. Man hofft, dass dieser technologische Sprung die augenärztliche Versorgung verbessern, aber auch die Tür zu neuen Anwendungen der OCT in der medizinischen Diagnostik und darüber hinaus öffnen wird. Besser, kleiner und billiger
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