Reinhard Wolters: "Mit dem aktuellen Projekt schließen wir eine Forschungslücke, die die Gesamtauswertung der epigraphischen, literarischen und papyrologischen Evidenz möglich macht." (Foto: Kristina Klein)
uni:view magazin Videos Presse Social Media - Lateinische Inschriften wie diese gewähren der Forschung interessante Einblicke in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben im antiken Rom. (Foto: Flickr.com/ rabiem22 , CC-BY 2. Wieviel haben BürgerInnen im Römischen Reich verdient und was konnten sie sich dafür kaufen? Um dieser Frage nachzugehen, sind der Numismatiker Reinhard Wolters und die Epigraphikerin Mareike Tonisch tief in die antike Geschichte eingetaucht und haben tausende von lateinischen Inschriften analysiert. "Wir wissen, dass ein römischer Soldat im ersten Jahrhundert pro Jahr 225 Denare verdient hat. Doch wieviel ist das? Damals hat ein Brot einen halben Sesterz gekostet. Wenn man das in Beziehung setzt, so können wir sagen, dass er für einen Denar circa eineinhalb Tage arbeiten musste. Dafür konnte sich unser Soldat dann acht Brote leisten", rechnet Reinhard Wolters, Vorstand des Instituts für Numismatik und Geldgeschichte an der Universität Wien, vor.
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