Franz König war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien
Mit der Benennung des Franz-König-Saals im Hauptgebäude ehrt die Universität Wien eine prägende Persönlichkeit Österreichs und einen Ehrendoktor der Universität Wien. Franz König förderte als habilitierter Religionswissenschaftler den Dialog an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und Religionen und zwischen den Religionen. Sein Engagement für Atheismusforschung und auch die Erforschung anderer Kirchentraditionen haben nicht nur die Katholisch-Theologische Fakultät verändert: König hat die österreichische Kirche über Jahrzehnte durch turbulente Zeiten geführt und war ein Brückenbauer zwischen West und Ost, zwischen politischen Parteien und wissenschaftlichen Disziplinen. Kardinal Franz König (1905-2004) - Franz König trug maßgeblich zum Abbau der aus der Ersten Republik nachwirkenden politischen Spannungen in der österreichischen Gesellschaft bei. Ab 1962 förderte er die kirchlichen Reformprozesse im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzils und pflegte Kontakte zu den Kirchen jenseits des sogenannten. Eisernen Vorhangs. Zeitlebens bemühte er sich um einen Dialog mit den übrigen christlichen Kirchen, dem Judentum und anderen Weltreligionen, ebenso mit den Naturwissenschaften und der zeitgenössischen Kunst.
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