Als Hoher Repräsentant war Wolfgang Petritsch von 1999 bis 2002 mit geradezu "autokratischen" Vollmachten ausgestattet (Copyright: Manfred Werner/Wikimedia Commons/
Kick-off Event und Forschungsprojekt zur Geschichte und Politik des Hohen Repräsentanten der Vereinten Nationen für Bosnien und Herzegowina Wolfgang Petritsch. Am 20. Juni 2017 lädt der Franz Vranitzky Chair for European Studies an der Universität Wien gemeinsam mit dem Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Durch 'Autokratie' zur Demokratie?" ein. Anlass ist der Start eines Forschungsprojektes, das sich der Rekonstruktion der Geschichte, der Politik und der Kommunikationen des Hohen Repräsentanten der Vereinten Nationen für Bosnien und Herzegowina von 1999 bis 2002 widmet. Der österreichische Diplomat und Politiker Wolfgang Petritsch übte dieses Amt für die internationale Gemeinschaft um die Jahrtausendwende aus. Dazu war er mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet. Das Friedensabkommen von Dayton vermochte den von 1992 bis 1995 wütenden Krieg in Bosnien zu beenden. Um dessen zivile Vorgaben umzusetzen, schuf die internationale Gemeinschaft eigens das Amt eines Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina.
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